Es war eine schlechte Nachricht für Laufbegeisterte in Düsseldorf: Der Himmelgeister Brückenlauf findet 2026 zum letzten Mal statt. Danach werde sich das Orga-Team komplett zurückziehen, heißt es von den Veranstaltern.
Die Plätze für den 20. und letzten Himmelgeister Brückenlauf sind bereits restlos ausgebucht. Hunderte Sportler haben sich angemeldet, um am 13. Juni an den Start zu gehen. „Wir sind stolz auf den Zuspruch aus der Laufszene, das ist eine Wertschätzung unserer Arbeit“, teilen die Organisatoren mit. „Allerdings ist es bedauerlich für diejenigen, die dieses Mal keinen Startplatz erhalten haben. Aber eine Ausweitung des Teilnehmerfeldes ist aufgrund des dörflichen Charakters in Himmelgeist nicht möglich.“
Für alle, die keinen Platz mehr bekommen haben, gibt es dennoch eine Möglichkeit zur Teilnahme. „Die Erfahrung zeigt, dass in der Vergangenheit viele Interessierte frühzeitig gebucht haben und am Lauftag dann nicht angetreten sind“, so die Veranstalter. Wer doch nicht mitlaufen kann, wird darum gebeten, seine Startnummer einfach weiter- oder zurückzugeben. Nachrücker könnten dann noch personalisierte Startnummern erhalten.
Spontane Läufer können auch am Samstag früh zur Startnummernausgabe kommen. Nicht abgeholte Nummern werden dann anderweitig vergeben. Eine Garantie für einen Startplatz gibt es dann aber nicht.
Im Jahr 2004 wurde der Himmelgeister Brückenlauf im Rahmen der 1100-Jahresfeier von Himmelgeist ins Leben gerufen. Veranstalter sind Fortuna Düsseldorf 1895 (Lauf- und Triathlonabteilung) als ausrichtender Verein und das Team Himmelgeister Brückenlauf (THB). Sowohl das Orgateam als auch die übrigen engagierten Helfer im Vorfeld und am Veranstaltungstag sind ausnahmslos ehrenamtlich tätig, heißt es.
Es ist die einzige Sportveranstaltung, die auf Neusser und Düsseldorfer Gebiet stattfindet. Auf 21,1 Kilometern erwartet die Läufer ein flacher, asphaltierter Rundkurs über die Fleher Brücke, den Neusser Yachthafen, die Südbrücke entlang des Rheins mit Start und Ziel in Himmelgeist.
Neben der Herausforderung für sportlich ambitionierte Läufer soll hier auch der Spaß am Laufen mit Gleichgesinnten im Mittelpunkt stehen, betonen die Veranstalter. Einige Starter seien seit der ersten Veranstaltung dabei. Hier gibt es ein einzigartiges Startritual: Wenn der planmäßige Bus der Linie 835 der Rheinbahn um 8 Uhr den Startbereich passiert, machen die Läufer Platz und winken den Bus mit einer La-Ola-Welle durch. Unmittelbar danach erfolgt der Startschuss.