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Bochum – Der VfL Bochum hat bereits ordentlich losgelegt, was den Transfersommer angeht. Nach der XXL-Verabschiedung am letzten Spieltag (BILD berichtete) und dem Abgang von Cajetan Lenz (19) zur TSG Hoffenheim braucht der Pottklub ein paar neue Spieler. Die Verantwortlichen waren fleißig. Mit Berkan Taz (27/Verl), Enis Cokaj (27/Panathinaikos), Daniel Hanslik (29/Kaiserslautern) und Jean Manuel Mbom (26/Viborg FF/alle ablösefrei) sind bereits vier Neuzugänge da. BILD kennt Details, wie es jetzt weitergehen soll.

Loosli, Kleine-Bekel, Mister X

Die vermeintlich größte Baustelle ist die Innenverteidigung. Aktuell stehen mit Philipp Strompf (28) und Colin Kleine-Bekel (23/an St. Gallen verliehen) zwei Innenverteidiger mit Profierfahrung unter Vertrag. Noah Loosli (29) hat ein Angebot zur Verlängerung vorliegen. Eine Entscheidung gibt es noch nicht. Das liegt bei Loosli in erster Linie daran, dass er klar wissen will, welche Rolle er spielen wird. Und das kann ihm der Verein (noch) nicht sagen. Bei Kleine-Bekel könnte der Weg in der Schweiz weitergehen. Sollte er (vorerst) zurückkehren, darf er sich – so der aktuelle Stand – in der Vorbereitung beweisen. Unabhängig vom Duo Kleine-Bekel/Loosli steht fest, dass es mindestens einen weiteren Innenverteidiger braucht.

VfL will auch in der Offensive nachlegen

Auch in der Offensive beabsichtigt der VfL weiter nachzulegen. Das gilt sowohl für das Zentrum als auch für die Flügel. Das hat auch den Hintergrund, dass die beiden Leihrückkehrer Mathis Clairicia (23/Alverca), Samuel Bamba (22/Willem II) sowie Ibrahim Sissoko (30/Vertrag bis 2027) keine Zukunft „anne Castroper“ haben. Bedeutet: Nach aktuellem Stand hat der VfL „nur“ 16 Spieler im Kader, wenn die Nachwuchstalente (u. a. Keumo, Koscierski, Göttlicher, Pick, Rölleke) und die Abgangskandidaten rausgerechnet werden. Noch ist offen, wer nach der Vorbereitung dauerhaft dem Profikader angehören wird.

Da Bochum-Boss Ilja Kaenzig (52) in BILD bereits angekündigt hat, dass ab dem 21. Kaderplatz Talente aus dem eigenen Nachwuchs kommen sollen, wäre durchaus noch Platz für externe Neuzugänge. Die kommenden Wochen bleiben in Bochum spannend.