Zuletzt hatte die Ukraine bei ihren Drohnen-Angriffen im russischen Hinterland auch Öl-Anlagen ins Visier genommen. Zudem stehen wichtige Ersatzteile für die Förderanlagen auf der westlichen Sanktionsliste.

Nahe der Ostflanke: Nato-Kampfjets fangen sechs russische Militärflugzeuge ab

Über dem Baltikum haben Nato-Jets gleich sechs russische Militärflugzeuge verschiedener Typen abgefangen. Im Einsatz waren französische und schwedische Flugzeuge. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

EU-Politiker: Selenskyj soll sich Merz-Vorschlag gut anschauen

Der führende deutsche Außenpolitiker im EU-Parlament, David McAllister (CDU), hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eindringlich zum Eingehen auf die Berliner Vorschläge zum EU-Aufnahmeprozess aufgerufen. Der Vorstoß von Bundeskanzler Friedrich Merz für eine assoziierte Mitgliedschaft der Ukraine in der EU sei eine Chance, die die Ukraine ergreifen sollte, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments der Deutschen Presse-Agentur und anderen Mitgliedern des Nachrichtenagentur-Netzwerks European Newsroom.

Russland meldet Angriff auf der Krim

Bei einem ukrainischen Angriff auf die Stadt Simferopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim wurden nach russischen Angaben drei Menschen getötet und sieben weitere verletzt. Dies teilt der von Moskau eingesetzte Gouverneur Sergej Aksjonow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Um welche Art von Angriff es sich handelte, ließ er offen.

EU bereitet Beitrittsgespräche mit Ukraine und Moldau vor

Die Ukraine und Moldau können nach einer zweijährigen Hängepartie auf den offiziellen Beginn der Verhandlungen über einen EU-Beitritt hoffen. Wie die derzeitige zyprische EU-Ratspräsidentschaft am Abend mitteilte, wurden die Vorbereitungen für die formelle Eröffnung des ersten Verhandlungsabschnitts eingeleitet. Im Idealfall sollen die Gespräche bereits am 15. Juni am Rande eines EU-Ministertreffens in Luxemburg gestartet werden können.

Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau waren eigentlich bereits im Juni 2024 eröffnet worden. Die Eröffnung des ersten Verhandlungsabschnitts mit der Ukraine wurde dann allerdings von Ungarn mit einem Veto blockiert. Erst nach der Abwahl des langjährigen ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán im April kam wieder Bewegung in den Prozess.

Der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar meldete am Mittwochabend eine Einigung mit der Ukraine auf ein Abkommen zur Stärkung der Minderheitenrechte der ethnischen Ungarn im östlichen Nachbarland. Magyar hatte eine solche Einigung zur Bedingung dafür gemacht, den EU-Beitrittsgesprächen mit der Ukraine zuzustimmen.