Knapp zwei Wochen ist es her, dass Arminia Bielefeld und Erfolgscoach Mitch Kniat verkündeten, nach drei Jahren getrennte Wege zu gehen. Seitdem befand sich der ostwestfälische Zweitligisten auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter. Nachdem Tobias Strobl dem DSC eine Absage erteilte, verdichten sich die Anzeichen, dass ein ehemaliger Bundesliga-Profis der Arminia das Ruder übernimmt.
Horst Steffen, Thomas Reis, Christian Eichner und Marcel Rapp: Die Liste der gehandelten Trainer-Kandidaten bei Arminia Bielefeld war zuletzt von Tag zu Tag länger geworden. Doch anstatt einen neuen Chefcoach mit Zweitliga-Erfahrung an den Teutoburger Wald zu holen, scheint der Traditionsklub aus Ostwestfalen einen anderen Weg einzuschlagen.
Nachdem die vereinsnahe „Neue Westfälische“ am Mittwochabend enthüllt hatte, dass der ehemalige Bundesliga-Profi Oliver Kirch weit oben auf der DSC-Wunschliste stehen soll, legte der „kicker“ am Donnerstag nach. Demnach befinden sich die Verhandlungen mit dem Noch-Übungsleiter der U23 von Borussia Mönchengladbach bereits auf der Zielgeraden.
Arminia Bielefeld: Ex-BVB-Profi als „Top-Favorit“
Der 43-Jährige ist den Informationen des Fachmagazins zufolge der „Top-Favorit“ darauf, die Nachfolge von Mitch Kniat anzutreten, der in seinen drei Jahren bei Arminia mit der Zweitliga-Rückkehr, dem Einzug ins DFB-Pokalfinale und dem Klassenerhalt im deutschen Unterhaus große Fußstapfen hinterlässt. Damit Kirch in Bielefeld übernehmen kann, müssen sich die Arminia und Gladbach noch auf eine Ablösesumme verständigen.
Als Spieler stand der gebürtige Soester einst selbst für den DSC auf dem Platz, kickte zwischen 2007 und 2010 auf der Alm. Erfahrung in der Champions League sammelte der einstige Defensivspieler einst bei Borussia Dortmund (2012-2015). Nach seinem Karriereende im Jahr 2016 begann Kirch seine Trainerlaufbahn bei Bielefeld in der A-Jugend.
Über den Hamburger SV landete er 2023 in Gladbach, wo er im Januar diesen Jahres die U23 in der Regionalliga von Eugen Polanski übernahm.