
Ukraine-News
Stand: 05.06.2026 03:23 Uhr
03:17 Uhr
Trump begrüßt mögliche Gespräche zwischen Selenskyj und Putin
US-Präsident Donald Trump hat einen möglichen direkten Austausch zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Russlands Präsidenten Wladimir Putin begrüßt. „Sie sollten es zustande bringen“, sagte Trump auf die Frage nach einem möglichen Treffen der beiden Staatschefs. Zu möglichen Zugeständnissen für eine Friedenslösung äußerte er sich nicht konkret. Beide Seiten würden Kompromisse eingehen müssen, sagte Trump. Er habe entsprechende Vorschläge gemacht. (Quelle: APTN)
02:09 Uhr
US-Repräsentantenhaus billigt weitere Ukraine-Hilfen
Das US-Repräsentantenhaus hat einen Gesetzentwurf mit neuen Hilfen für die Ukraine sowie zusätzlichen Sanktionen gegen Russland verabschiedet. Vorgesehen sind eine Milliarde US-Dollar an direkter Unterstützung und Kredite von bis zu acht Milliarden Dollar für Kiew. Zudem sollen der russische Finanz-, Öl- und Bergbausektor mit weiteren Sanktionen belegt werden. Das Vorhaben muss jedoch noch den Senat passieren. Außerdem gilt ein Veto von US-Präsident Donald Trump als wahrscheinlich. (Quelle: Reuters)
01:26 Uhr
Eine Tote und elf Verletzte nach Angriff auf Saporischschja
Bei einem russischen Angriff auf die südostukrainische Region Zaporizhzhia Oblast ist nach Angaben der örtlichen Behörden eine Frau getötet worden. Elf weitere Menschen wurden demnach verletzt. Gouverneur Ivan Fedorov erklärte, Russland habe bei dem Angriff Gleitbomben eingesetzt. In der Region wurde wiederholt Luftalarm ausgelöst. (Quelle: Reuters)
00:37 Uhr
Putin kündigt Ausbau der Luftabwehr an
Nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Ziele in Saint Petersburg hat Russlands Präsident Vladimir Putin eine Verstärkung der Luftabwehr angekündigt. Russland verfüge über ein funktionierendes System, dieses müsse jedoch weiter verbessert werden, sagte er. Zugleich erklärte Putin, Moskau erwäge einen breiteren Einsatz der Hyperschallrakete Oreshnik gegen Ziele in der Ukraine. (Quelle: AFP)
00:05 Uhr
Die Ereignisse gestern – 4. Juni 2026
Im Ukraine-Krieg gab es neue diplomatische Signale. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schlug dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem offenen Brief ein persönliches Treffen vor, um über ein Ende des Krieges zu verhandeln. Die Ukraine sei bereit, während der Gespräche eine vollständige Waffenruhe einzuhalten und alle Kriegsgefangenen auszutauschen. Der Kreml erklärte daraufhin, Selenskyj könne jederzeit nach Moskau kommen.

Auch Putin äußerte sich grundsätzlich offen für eine diplomatische Lösung. Er verwies dabei auf nach eigenen Angaben mit US-Präsident Donald Trump in Alaska erzielte Verständigungen, nannte jedoch keine Details. Zugleich bekräftigte er Russlands Forderung, dass die Ukraine für einen Frieden den verbleibenden Teil der Donbass-Region aufgeben müsse.

Der russische Präsident Wladimir Putin lehnt die Bundesregierung als Vermittler ab. Am Rande einer Wirtschaftskonferenz in St. Petersburg sagte Putin, als Vermittler kämen nur neutrale Leute infrage.
Die Kämpfe gingen unterdessen weiter. Nach ukrainischen Angaben wurden bei russischen Angriffen in der Region Cherson sechs Menschen getötet und 26 weitere verletzt. Im Gebiet Sumy kamen mindestens zwei Menschen ums Leben. In der Region Kiew wurde bei einem Angriff eine Infrastruktureinrichtung beschädigt, zudem kam es zu Bränden in der Region Odessa.

Infrastruktur
Nach einem russischen Angriff ist am Donnerstag in der Oblast Kiew ein Brand in einer Infrastruktur-Einrichtung ausgebrochen. Wie der staatliche Notfalldienst mitteilte, wurde mindestens eine Person verletzt.
Auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim wurden nach Angaben der dortigen Behörden bei ukrainischen Angriffen vier Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Das russische Verteidigungsministerium meldete zudem die Abwehr von 272 ukrainischen Drohnen in der Nacht.

Bei einem ukrainischen Drohnen-Angriff auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim sind vier Menschen getötet und neun weitere verletzt worden.
Auf europäischer Ebene kündigte sich eine mögliche Änderung beim Schutzstatus ukrainischer Flüchtlinge an. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt stellte infrage, ob ukrainische Männer im wehrpflichtigen Alter künftig weiterhin automatisch unter die EU-Massenzustromrichtlinie fallen sollten. Stattdessen könnten sie reguläre Asylverfahren durchlaufen. Unterstützung für diesen Kurs kam unter anderem aus Österreich.

Deutschland will ukrainischen Männern im wehrpflichtigen Alter die Aufnahme in der Europäischen Union erschweren.
00:00 Uhr
Ukraine-News von Freitag, 5. Juni 2026
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

Nachrichten und Hintergründe
Am 24. Februar 2022 hat Russland die Ukraine überfallen. Doch die ukrainische Armee kann sich halten und konnte Gebiete zurückerobern, der Westen unterstützt sie. Aktuelle Nachrichten und Hintergründe zum Krieg.

Krieg in Europa. Welche Strategie verfolgt die russische Armee, wie stehen die Chancen der ukrainischen Verteidiger? Einschätzungen der militärischen Lage und der Kriegsfolgen vom früheren NATO-General Erhard Bühler.

Russland führt Krieg gegen die Ukraine – Zerstörung, Leid und Flucht. In diesem Podcast bündeln wir Interviews und Berichte rund um den Krieg, seine Folgen für die Welt, Europa und in Deutschland.