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Zurück zum Ex? Mit einer Story auf Instagram sorgt Ex-Leipzig-Profi Xavi Simons (23) bei so manchem Fußballfan für Verwunderung. Der Holland-Star, der im vergangenen Sommer für 65 Mio. Euro zu Tottenham gewechselt ist, zeigte sich diese Woche beim Rehatraining im Athlete Performance Center (APC) von Red Bull.

Überraschend ist das allemal. Denn nach seinem Abgang trauert man dem Holländer bei Ex-Klub RB Leipzig eigentlich keine Sekunde mehr nach.

Marketing-Deal trotz Wechsel

Dass der Spielmacher nach seinem Kreuzbandriss Ende April trotzdem die hochmodernen Möglichkeiten seines Ex-Arbeitgebers nutzen darf, hat einen einfachen Grund: Simons ist auch knapp ein Jahr nach dem Wechsel weiter an Red Bull gebunden!

Der Tottenham-Star riss sich Ende April im Spiel in Wolverhampton das Kreuzband im rechten Knie

Der Tottenham-Star riss sich Ende April im Spiel in Wolverhampton das Kreuzband im rechten Knie

Foto: WITTERS

Neben Superstars wie Neymar (34/FC Santos), Dominik Szoboszlai (25/Liverpool) und Alphonso Davies (25/Bayern) zählt Simons weltweit zu 23 Fußballern, die beim Getränkehersteller als Markenbotschafter unter Vertrag stehen. Dadurch darf er auch die Trainingszentren in Österreich und Los Angeles nutzen.

Der Kontrakt ist dabei eine Hinterlassenschaft aus seiner zweiten RB-Saison. Um Leipzig dem damals begehrten Offensivmann schmackhaft zu machen, wurde neben dem Platz die Partnerschaft mit Red Bull besiegelt. Denn Simons als eine eigene Marke (6,7 Mio. Instagram-Follower!) weiß die Marketingmöglichkeiten des Konzerns sehr zu schätzen.

Kreuzbandriss zerstört WM-Traum

Neben den Top-Trainingsmöglichkeiten zahlt sich die Kooperation auch finanziell aus. Nach BILD-Informationen soll Simons jährlich eine Summe im unteren sechsstelligen Bereich kassieren.

Auch nach seinem Wechsel ist Simons weiter Markenbotschafter des Getränkeherstellers

Auch nach seinem Wechsel ist Simons weiter Markenbotschafter des Getränkeherstellers

Foto: xavisimons/Instagram

Geld, das ihn über den geplatzten WM-Traum kaum hinwegtrösten dürfte. Kurz nach seiner schweren Verletzung schrieb er auf Instagram: „Ehrlich gesagt, ich bin am Boden zerstört.“

Kurz zuvor hatte er mehr als 600 Beiträge aus seinem Profil gelöscht – Erinnerungen aus seiner Zeit in Eindhoven, Leipzig und Tottenham.