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Köln – Der Transfer-Knall um Said El Mala (19) hat den 1. FC Köln kalt erwischt! England-Klub Brentford hatte dem FC ein 50-Millionen-Paket für sein Mega-Talent vorgelegt. Kölns Sport-Boss Thomas Kessler (40) war gewillt, den Deal einzugehen. Aber Sabrina El Mala, Mutter und Beraterin von Said, hat den größten Transfer der Klubgeschichte am Donnerstagnachmittag kurzfristig abgesagt (BILD berichtete exklusiv). Mit Folgen!

Kurz und knapp: Der Transfer-Sommer für Köln und Kessler wird kompliziert. Es droht ein Transfer-Stau. Der Kader für die kommende Saison soll einmal auf links gezogen werden, bis zu acht Neuzugänge sind geplant. Das große Problem: Durch den Poker um seinen Star-Spieler (13 Tore, 5 Vorlagen) weiß Kessler nicht, wie viel Geld er am Ende wirklich in Verstärkungen investieren kann. Mit den El-Mala-Millionen könnte er dagegen an absolute Top-Leute rangehen. Am Ende ist Kessler in seinen Transferentscheidungen von Mama El Mala abhängig…

Wie geht es weiter?

Eine Transfer-Deadline gibt es nicht. Heißt: Bis Ende August ist alles möglich. Aktuell ist vor allem Newcastle an El Mala interessiert. Was die Sache zusätzlich kompliziert macht und weiter hinauszögern kann: Sabrina El Mala möchte, dass auch ihr älterer Sohn Malek (21), der beim FC in der U21 spielt, in Saids neuem Klub unterkommt. Das war in Brentford nicht möglich und soll neben der Tatsache, dass Brentford in der nächsten Saison nicht international spielt, ein Grund für die Absage an die Engländer gewesen sein.

Unter 50 Mio. Euro verkauft Köln El Mala nicht

Allerdings ist es fraglich, ob Malek in England überhaupt eine Arbeitsgenehmigung bekommen hätte, weil er weder die erforderlichen Einsätze in der Bundesliga noch in der Junioren-Nationalmannschaft vorweisen kann.

Hatte mit Brentford einen Top-Deal ausgearbeitet: Sport-Boss Thomas Kessler (40)

Hatte mit Brentford einen Top-Deal ausgearbeitet: Sport-Boss Thomas Kessler (40)

Foto: picture alliance/firo Sportphoto

Dass El Mala am Ende in Köln bleibt, ist trotz der Brentford-Absage unwahrscheinlich. Sollten sich allerdings die England-Träume am Ende zerschlagen, kämen wieder die Top-Klubs der Liga ins Spiel. Das würde neue Probleme aufwerfen: Denn eine 50-Mio.-Ablöse wäre dann nicht mehr realistisch. Und die will Sport-Boss Kessler ja – mindestens!