Rückkehr zum alten Arbeitgeber
Oliver Kirch übernimmt das Traineramt der Arminia und kehrt somit an seine alte Wirkungsstätte zurück. Kirch spielte von 2007 bis 2010 selbst für Bielefeld und begann seine ersten Schritte im Trainerbereich bei der A-Jugend des Vereins. Nun ist die Rückkehr perfekt, nachdem es in den letzten Wochen nach der Freistellung von Mitch Kniat verschiedene Gerüchte über seinen Nachfolger gab.
Der Name Oliver Kirch kam nämlich erst in den letzten Tagen so richtig auf. Zuvor wurden viele Kandidaten bei der Arminia gehandelt, darunter Horst Steffen, Marcel Rapp oder Christian Eichner. Mit der Anstellung von Kirch kann der DSC nun auch endlich seine Transferplanungen beginnen, die ohne Trainer nicht so leicht voranzutreiben waren.
Überzeugende Trainerleistung bei Gladbach II
Der neue Trainer dürfte auch sein Wörtchen in Sachen Transfers mitreden wollen, obwohl seine Anstellung beim DSC die erste dieser Größenordnung in seiner noch jungen Trainerkarriere ist. Sportdirektor Mutzel geht mit der Verpflichtung von Kirch definitiv ein Risiko ein, hat Letzterer doch bis jetzt nur in der Regionalliga gecoacht.
Dort trat er Anfang Januar die Nachfolge von Eugen Polanski an, der im Laufe der vergangenen Saison zum Trainer der Bundesliga-Mannschaft aufstieg. Kirch führte die zweite Mannschaft der Borussia am Ende auf den 6. Tabellenplatz in der Regionalliga West. In der „Kirch-Tabelle“ seit seinem Amtsantritt landete sein Team sogar auf Platz 3.
Kirch freut sich auf Bielefeld – Und denkt Fußball ähnlich wie Mutzel
Die Bielefelder Fans können nun endlich aufatmen, nachdem man in letzter Zeit die ein oder andere prominente Absage kassierte. Zuletzt von Ex-Verl Coach Tobias Strobl, der sich für einen Wechsel zum VfL Wolfsburg entschied. Kirch tritt derweil in große Fußstapfen. Ex-Trainer Mitch Kniat, der die Arminia etwas überraschend verließ, führte Bielefeld letztes Jahr in die 2. Bundesliga und ins Pokalfinale.
Dennoch darf man gespannt sein, was Kirch in Bielefeld zu leisten im Stande ist. Der neue Trainer sei sich nach den Gesprächen mit Mutzel sofort sicher gewesen, den nächsten Karriereschritt bei den Ostwestfalen machen zu wollen. „Wir denken Fußball sehr ähnlich und wollen unsere Mannschaft gemeinsam weiterentwickeln und in der 2. Bundesliga stabilisieren.“, wird der neue Trainer auf der Vereins-Homepage zitiert.