Schlammschlacht und Sonderfahrten
Rock im Park: Nürnbergs Nahverkehr fährt auf Hochtouren
Aktualisiert am 05.06.2026 – 12:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Straßenbahn in Nürnberg: Wie ist der ÖPNV zu Rock im Park unterwegs? (Quelle: IMAGO/Ardan Fuessmann/imago)
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Rock im Park bringt Nürnbergs Nahverkehr an seine Grenzen. Wie die VAG den Festival-Ansturm meistert – und was das Unternehmen dabei besonders beschäftigt.
Wenn Rock im Park in Nürnberg stattfindet, spürt auch die VAG den Ansturm: Das Verkehrsunternehmen verzeichnet während des Festivals deutlich mehr Fahrgäste. Probleme mit den Besuchern gibt es dabei kaum. „Festivalbesucher sind äußerst friedliche Menschen und gehen gut mit unseren Fahrzeugen um“, so die VAG.
Zusätzliche Reinigungskräfte brauche es deshalb normalerweise nicht, heißt es auf Anfrage der Nürnberger Lokalredaktion von t-online. Nur wenn das Festivalgelände wetterbedingt zur „Schlammschlacht“ werde, steige der Aufwand bei der Reinigung spürbar an. In den vergangenen Jahren habe die VAG das aber mit dem vorhandenen Werkstattpersonal auffangen können. Extra-Schichten für Reinigung oder Werkstatt seien nicht notwendig gewesen.
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Mehrkosten gehören zum Standard
Ganz ohne Zusatzaufwand läuft das Festival für die VAG dennoch nicht. Während Rock im Park seien etwa zehn zusätzliche Busse und zwei weitere Straßenbahnen im Einsatz. Außerdem halte das Unternehmen weitere Fahrzeuge bereit, um bei besonders hohem Andrang flexibel reagieren zu können.
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Die Kosten dafür seien allerdings Teil des regulären Auftrags, den die Stadt Nürnberg an die VAG vergeben habe. Das Unternehmen erklärt, ein „angemessenes Angebot während Großereignissen wie Rock im Park, Fußballspielen oder kulturellen Veranstaltungen“ gehöre zum öffentlichen Dienstleistungsauftrag. In diesem Jahr beteiligt sich zudem der Veranstalter über ein KombiTicket für das VGN-Gebiet an den Kosten. Damit können Besucher Busse und Bahnen zur An- und Abreise nutzen. Auf genaue Zahlen und Kosten geht die Sprecherin nicht ein.
Nach Angaben der VAG zählt Rock im Park inzwischen zu den Großveranstaltungen, auf die sich das Unternehmen routiniert vorbereitet. Entscheidend sei dabei die Zusammenarbeit mit Polizei, Einsatzkräften und Veranstalter.
