Bei einem Verkehrsunfall auf der A1 ist ein Mönchengladbacher leicht verletzt worden. Der 45-Jährige soll mit einem Kleintransporter ungebremst auf einen Sattelzug aufgefahren sein, berichtet die zuständige Polizeiinspektion Delmenhorst. Ursächlich für den Unfall könnte demnach ein Sekundenschlaf gewesen sein.

Der Zusammenstoß ereignete sich am Donnerstag, 4. Juni, gegen 5 Uhr auf der Autobahn bei Cappeln – eine Einheitsgemeinde im niedersächsischen Landkreis Cloppenburg. Der Mönchengladbacher war in Richtung Hamburg unterwegs, als er zwischen den Anschlussstellen Vechta und Cloppenburg in den Sattelzug eines 51-jährigen Mannes aus Hagen fuhr. Laut der Polizei wurde der 45-Jährige nur leicht verletzt. Er habe zudem auf eine medizinische Behandlung verzichtet.

An dem Kleintransporter entstanden erhebliche Schäden, die die Behörde auf mindestens 10.000 Euro schätzt. Eine Weiterfahrt war nach dem Unfall nicht möglich. Ein Foto des Fahrzeugs zeigt, dass die komplette rechte Front inklusive der Motorhaube und der Scheibe demoliert ist. Die Schäden am Sattelanhänger beziffert die Polizei mit etwa 5000 Euro.

Aufgrund von Zeugenaussagen besteht der Verdacht, dass der Mönchengladbacher während der Fahrt eingeschlafen sein und dadurch den Unfall verursacht haben könnte. Deshalb hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs gegen ihn eingeleitet.