Ein Feuerwehrmann macht bei einem Feuerwehr-Wettbewerben auf Messe Interschutz mit.

Stand: 05.06.2026 10:28 Uhr

Auf der Feuerwehrmesse Interschutz in Hannover ist ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Laut Deutscher Messe kollabierte er bei einem Wettbewerb. Die Hintergründe sind unklar.

Eine Sprecherin der Messe sagte auf Anfrage, der Mann sei am Donnerstag bei einem Wettbewerb der „FireFit European Championships“ kollabiert. Er sei daraufhin ins Krankenhaus gebracht worden, wo er starb. Zum Alter des Feuerwehrmannes gab es keine Angaben.

Ein großer Feuerwehrwagen, davor ein weißes Zelt und weitere Menschen.

Auf der Messe geht es um die Themen Vernetzung, Ausbildung und Ehrenamt – angesichts einer veränderten Sicherheitslage.

Enorme körperliche Belastungen bei Wettbewerb

Bei den Feuerwehr-Wettbewerben auf der Messe absolvieren Berufsfeuerwehrleute unter enormer körperlicher Belastung und auch mit schwerem Atemschutz einen Parcours. Unter anderem klettern sie mit Gewichten auf Türme oder transportieren schwere Puppen.

Anteilnahme auf Instagram

Am Donnerstag gab es auf der Messe eine Trauerminute für den Verstorbenen. Die Veranstalter sprachen in den sozialen Medien Angehörigen und Freunden des Verstorbenen ihr Beileid aus. „Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei den Hinterbliebenen“, hieß es in einem Posting bei Instagram.

Wettbewerb wird trotz Todesfall fortgesetzt

Der Feuerwehr-Wettbewerb und auch die Interschutz-Messe sollen am Freitag fortgesetzt werden. Die nach Veranstalter-Angaben weltgrößte Messe ihrer Art hatte am Montag begonnen und geht noch bis Samstag. Feuerwehren und Retter aus 55 Ländern sind vertreten. Im Fokus stehen Klimawandel, KI und Bevölkerungsschutz.

Auf der Interschutz-Messe steht ein vergitterter Feuerwehrwagen.

Bilderstrecke

Geschützte und geländegängige Einsatzfahrzeuge und mehr präsentieren Aussteller aus 55 Ländern auf dem Messegelände.

Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) auf der Fachmesse Interschutz in Hannover.

Innenministerin Behrens (SPD) hat auf der Feuerwehrmesse eine Strategie als Basis für eine mehrjährige Planung präsentiert.

Ein Rettungswagen auf Unimog-Basis steht in einer Halle.

Das Fahrzeug feierte seine Premiere auf der „Interschutz“ in Hannover. Allein in Niedersachsen sollen sechs „Riesen“ stationiert werden.

Feuerwehrmänner zeigen an einem Brandsimulator auf der Interschutz-Messe die Brandbekämpfung an einem brennenden Kesselwagen.

Aussteller aus 55 Ländern sind auf der Messe vertreten. Im Fokus stehen Klimawandel, KI und Bevölkerungsschutz.