Standdatum: 5. Juni 2026.
Autorinnen und Autoren:
Folkert Lenz
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Die „Hortenkacheln“ sind typisch für das Erscheinungsbild des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes.
Bild: Radio Bremen | Inès Schumann
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1.100 Menschen nahmen an einer nicht repräsentativen Online-Befragung zur Zukunft des Geländes teil. Viele wünschen sich demnach weniger Konsum und mehr Grün.
Wenn das ehemalige Kaufhof-Gebäude in der Bremer Innenstadt abgerissen wird, dann sollen dort nachher nicht nur neue Läden entstehen, sondern auch mehr Grünflächen und Orte zum Treffen. Das ist das Ergebnis einer Online-Beteiligung zur Zukunft des Kaufhof-Areals. Die wurde von der Stadtentwicklungsgesellschaft Brestadt durchgeführt.
Weniger Konsum. Mehr Grün. So könnte man die größten Wünsche der 1.100 Menschen zusammenfassen, die sich an der Online-Befragung beteiligt hatten. So solle das Kaufhaus-Areal später als „sozialer und kultureller Lebensraum wahrgenommen werden und weniger als reine Einkaufsdestination“, heißt es in einer ersten Auswertung. Wenn schon Läden, dann wünschen sich die Befragten kleinere, vielfältige sowie inhabergeführte Fachgeschäfte und nicht so sehr Shops von „austauschbaren Ketten“.
Umfrage ist nicht repräsentativ
Vor allem aber sollen im neu geschaffenen Quartier mehr Grünflächen sowie öffentliche Orte ohne Konsumzwang entstehen. Am Ende könnte eine Mischung aus Räumen und Plätzen für Kunst, Kultur und Veranstaltungen, aber auch für Gastronomie drinnen und draußen herauskommen. Auch die Möglichkeit für einen Stadtteiltreff oder eine Bibliothek wurde genannt.
Einen Monat lang konnten sich Interessierte online in die Diskussion einbringen. Repräsentativ ist die Befragung nicht. Ergänzend gab es noch Beteiligungs-Workshops zur Zukunft des Kaufhaus-Areals. Was dabei herausgekommen ist, will die Brestadt im Juli bekanntgeben.
Mehr zum Kaufhof-Gebäude:
Quelle:
buten un binnen.
Dieses Thema im Programm:
Bremen Eins, Nachrichten, 5. Juni 2026, 15 Uhr
