Seitdem hätten Menschen aus diesen Ländern keine endgültigen Entscheidungen mehr über ihre Asylanträge, Arbeitserlaubnisse, Green Cards oder Einbürgerungen erhalten, betonte der Richter. Sie befänden sich „unbefristet in einem rechtlichen Schwebezustand“.

Er zitierte eine Erklärung der inzwischen entlassenen Heimatschutzministerin Kristi Noem. Sie schrieb im Dezember im Onlinedienst X, sie habe Präsident Trump „ein vollständiges Einreiseverbot für Bürger jedes verdammten Landes empfohlen, das unsere Nation mit Mördern, Blutsaugern und Sozialschmarotzern überschwemmt hat“.

Iranische Fußballmannschaft darf in die USA einreisen

Die iranische Fußball-Nationalmannschaft hat ihre Visa für die Einreise in die USA erhalten. Das bestätigte ein Vertreter des Weißen Hauses der Nachrichtenagentur Reuters. Demnach wurden die Dokumente nur zehn Tage vor dem ersten WM-Spiel des Teams in Los Angeles ausgestellt.

Irans Nationalmannschaft, hier im Oktober 2025: Um die WM-Teilnahme des Landes gab es auch politische Diskussionen.Vergrößern des BildesIranische Nationalmannschaft, hier im Oktober 2025: Um die WM-Teilnahme des Landes gab es politische Diskussionen. (Quelle: IMAGO/Dmitry Rogulin/imago-images-bilder)

Zuvor hatte ein iranischer Botschafter in Mexiko erklärt, dass die Mannschaft noch auf die Genehmigungen warte. Die Visa seien dann über Nacht erteilt worden, berichtete Reuters. Die Einreise des Teams stand wegen des Kriegs zwischen den USA und dem Iran monatelang auf der Kippe.

Erst am Donnerstagabend erhielten alle Mitglieder der Mannschaft ihre Visa für die Einreise nach Mexiko. Der iranische Verband hatte zuvor kurzfristig sein WM-Quartier von Arizona ins mexikanische Tijuana verlegt. Dort wird die Mannschaft am Wochenende erwartet. Von der Grenzstadt aus reist das Team zu seinen Gruppenspielen in Los Angeles und Seattle an.

Historisches Gebäude verbannt Trumps Namen „sofort“

Das Kennedy Center in Washington verbannt den Namen von US-Präsident Donald Trump aus offiziellen Dokumenten. Mitarbeiter der weltberühmten Kultureinrichtung seien angewiesen, Trumps Namen „sofort“ aus E-Mail-Signaturen, Briefköpfen und von Anrufbeantwortern zu entfernen, hieß es in einem am Donnerstag (Ortszeit) versendeten Memo, das mehreren US-Zeitungen vorlag. Bis zum 12. Juni müssten zudem Webseite, Broschüren und Schilder im Innen- und Außenbereich geändert werden.

Der Schritt folgt auf eine Gerichtsentscheidung in der vergangenen Woche. Ein Richter ordnete an, dass Trumps Name wieder von der Fassade des Zentrums verschwinden muss. Zudem darf das Zentrum zumindest vorläufig nicht wie von Trump geplant im Sommer für zwei Jahre wegen Renovierungsarbeiten geschlossen werden. Trump reagierte höchst verärgert auf das Urteil.

Im Video | Trump prahlt mit XXL-Pool

Video lädtPlayer wird geladenQuelle: t-online

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