Wenn ein Künstler stirbt, bleiben oftmals viele seiner Werke zurück. So war es auch bei Fritz Toennieshen, einem Kunstmaler aus Bad Königshofen. Er selbst starb 2009, nun auch seine Frau. Seine Erben, die Kinder Barbara und Wolfgang, hatten die schwierige Aufgabe, den Nachlass ihrer Familie zu sichten. Was sie dabei fanden, war für beide eine Überraschung. In den Zimmern hingen an den Wänden die verschiedenen Gemälde von Fritz Toennieshen, aber, als die Geschwister in das obere Stockwerk und den Dachboden kamen, lagen dort weitere an die 2000 Gemälde, Aquarelle, Pastellkreiden und Ölfarben. „Was tun?“, fragten sich Barbara und Wolfgang Toennieshen und nahmen Kontakt mit Kunstsachverständigen und auch dem Kunstverein Bad Neustadt auf.