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Von Dresden in die weite Welt: Dieser Traum wird jetzt für einen Kicker von Dynamo Dresden wahr. Julius Oehmichen (19) wechselt in die USA zu den Westmont Warriors!

Der Bruder von SGD-Profi Jonas Oehmichen (22) spielt künftig beim College-Team in Santa Barbara (Kalifornien). Deren Trainer Morgan Cathey (41) schwärmt vom Rechtsaußen: „Julius ist im offensiven Drittel ein Unterschiedsspieler. Wir lieben seine technische Qualität rund um den Strafraum, sein letzter Pass und sein Abschluss sind von höchster Qualität. Sein Charakter, seine Führungsqualitäten und sein Wunsch, sich in jedem Moment auf dem Feld wirklich einzubringen, haben uns beeindruckt und überzeugt.“

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Im U19-Team von Dynamo ist Oehmichen aktuell gesetzt. Er machte in der laufenden Saison bisher 12 Spiele in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchs-Liga, in denen er je drei Tore schoss und vorbereitete. Auch in der U23-Mannschaft kam das Top-Talent schon in drei Landesliga-Begegnungen zum Einsatz.

Im vergangenen Herbst stand er dabei sogar erstmals mit seinem großen Bruder auf dem Platz: Beim 7:0-Sieg gegen Handwerk Rabenstein ging für Julius und Jonas dieser Traum in Erfüllung. Wie groß dieser Wunsch war, davon zeugt sogar ein Tattoo, dass sich „Oehmi“ 2025 hat auf seinen Unterarm stechen lassen: Zwei Jungs, die sich an der Hand halten und zwischen Häuserfronten auf einen Fußballplatz schauen.

Nach einer bockstarken Rückrunde in Aachen kehrt Jonas Oehmichen (r.) zu Dynamo zurück

Nach einer bockstarken Rückrunde in Aachen kehrt Jonas Oehmichen (r.) zu Dynamo zurück

Foto: picture alliance/foto2press

„Das bin ich mit meinem Bruder. Und zeigt unseren gemeinsamen Traum, den wir beide von klein auf haben“, verriet der Ältere der Oehmichen-Geschwister damals. Weitere gemeinsame Spiele kommen vorerst aber nicht dazu. Denn während es Julius jetzt „über den großen Teich“ zieht, kehrt Jonas nach seiner Leihe zu Drittligist Alemannia Aachen zu Dynamo Dresden zurück.

Gonther freut sich auf Jonas Oehmichen

Sportchef Sören Gonther: „Wir werden mit Jonas einen Spieler zurück in Dresden begrüßen können, der mit Spielpraxis und Selbstvertrauen ausgestattet ist.“ Ob Jonas im zweiten Anlauf die Chance nutzt – wenn er sie denn bekommt – sich im Zweitliga-Team festzubeißen, wird sich zeigen. Nach dem Wechsel von Kofi Amoako zum HSV und einer bockstarken Oehmichen-Rückrunde in Aachen scheinen die Vorzeichen zumindest keine ganz schlechten zu sein.

Der Kontakt zu Julius wird sich vorerst auf Online-Chats und Video-Telefonie beschränken. Aber das Tattoo auf dem Unterarm von Jonas dürfte ein sicheres Zeichen dafür sein, dass beide irgendwann nochmal gemeinsam dem runden Leder hinterherjagen werden…