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Den FC St. Pauli erwartet eine heiße Kiste. In der 1. Runde des DFB-Pokals muss der Bundesliga-Absteiger zum Fast-Zweitligisten RW Essen, der in der Relegation nur knapp an Greuther Fürth (1:0, 0:2) gescheitert war. Ein gebürtiger Hamburger blickt schon voller Vorfreude auf das Pokal-Duell.

Golz heiß auf den FC St. Pauli

Im Kasten der Essener steht seit 2019 ein in Hamburg bekannter Name: Jakob Golz (27), der Sohn der HSV-Legende Richard Golz (58). Der bestritt 273 Spiele für den Stadtrivalen, darunter auch zwei Derbys in der Saison 1995/96 (1:0, 1:1). Jakob Golz durfte mit Essen vor drei Jahren schon mal gegen den HSV ran, verlor 3:4.

Jetzt geht’s gegen St. Pauli. Auch da hat Jakob Golz schon seine Erfahrungen. Mit der U19 vom HSV bestritt er drei Derbys (2 Siege, ein Remis). Papa Richard, der vor ein paar Tagen das Relegations-Hinspiel gegen Fürth im TV als Co-Kommentator begleitete, hat jedenfalls seine Unterstützung zugesagt, will bei dem Pokal-Fight an der Hafenstraße vor Ort sein.

Dass eine schwere Aufgabe auf die Kiez-Kicker mit Neu-Trainer Marcel Rapp (47) zukommt, weiß auch Sportchef Andreas Bornemann (54): „Rot-Weiß Essen ist sportlich ein schwieriges Los. Dazu erwartet uns an der Hafenstraße eine sehr intensive Atmosphäre. Genau solche Spiele machen den DFB-Pokal aber aus. Wir werden diese Aufgabe ganz sicher nicht unterschätzen.“

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Und weiter: „Wir haben große Lust auf diesen Wettbewerb. Wir standen in den vergangenen fünf Jahren im DFB-Pokal dreimal im Viertelfinale und wollen auch in dieser Saison eine gute Rolle spielen.“ Durch diese Erfolge nahm der Kiez-Klub um die 7,5 Mio. Euro im DFB-Pokal ein.

Der letzte sportliche Vergleich mit Essen liegt schon 20 Jahre zurück. In der damals zweigeteilten dritten Liga verlor St. Pauli 0:2 an der Hafenstraße, wurde in der Spielzeit 2005/2006 nur Fünfter, während die Essener als Meister in die 2. Bundesliga aufstiegen.