Nach der jüngsten Eskalation im Irankrieg: Wie zerrüttet ist das Verhältnis zwischen US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu?

8. Juni 2026, 16:32 Uhr

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Benjamin Netanjahu hat entgegen Trumps Wunsch den Kampf gegen den Iran wieder aufgenommen, nachdem dieser Israel angegriffen hatte. Trump forderte öffentlich Israel auf, nicht zurückzuschlagen, doch Netanjahu ließ dennoch Kampfflugzeuge auf iranische Ziele feuern. Die Beziehung zwischen Netanjahu und Trump ist angespannt, da der israelische Premierminister sich nicht komplett von den Entscheidungen des US-Präsidenten abhängig machen will. Die Situation ist komplex, da es um Israels Handlungsfähigkeit, Abschreckungskraft und die Beziehung zu den USA geht. Die wachsende Entfremdung zwischen Trump und Netanjahu spiegelt sich auch in besorgten Einschätzungen zu israelischen Ausforschungsaktivitäten gegen die USA wider.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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USA und Israel: Gleiches Outfit, unterschiedliche Ziele: Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen Ende Dezember in Florida

Gleiches Outfit, unterschiedliche Ziele: Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen Ende Dezember in Florida
© Joe Raedle/​Getty Images

Gegen den ausdrücklichen Willen von Donald Trump hat Benjamin Netanjahu den
Kampf gegen den Iran wiederaufgenommen. Iran hatte Israel am Sonntagabend mit
Raketen angegriffen, als Vergeltung für israelische Attacken auf Positionen der
Terrormiliz Hisbollah in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Der US-Präsident
machte daraufhin in mehreren Interviews öffentlich klar, dass Israel nicht
zurückschlagen, sondern stillhalten solle. Er verband das mit einer klaren
Ansage zu den Machtverhältnissen beim Thema Irankrieg: »Ich treffe die
Entscheidungen«, erklärte Trump der Financial Times zu seiner
Arbeitsteilung mit Netanjahu, »ich treffe alle Entscheidungen. Er entscheidet
nicht.«