Nächste Hiobsbotschaft für den österreichischen Nationalspieler Christoph Baumgartner: Nach dem WM-Aus des Mittelfeldspielers haben die weiterführenden Untersuchungen eine deutlich schwerere Verletzung offenbart, als zunächst angenommen wurde. Auch sein Klub RB Leipzig wird dafür einen Preis zahlen müssen. 

Als der österreichische Fußballverband am 2. Juni das WM-Aus von Christoph Baumgartner verkündete, war noch die Rede von einer vergleichsweise harmlosen Muskelverletzung im Oberschenkel. 

Weiterführende Untersuchungen haben laut Angaben der Tageszeitung „Kurier“ jedoch zutage gebracht, dass es den 26-Jährigen deutlich schlimmer als zunächst befürchtet erwischt hat. Es heißt, dass sich der Leipzig-Profi einen Sehnenriss an der Vorderseite des Oberschenkels im Bereich des Hüftansatzes zugezogen hat. 

Keine Baumgartner-Rückkehr im Jahr 2026?

Dabei handelt es sich um eine bei Fußballern außerordentlich seltene Verletzung, die eine lange Auszeit nach sich zieht. Die Rede ist von „mehreren Monaten“, die Baumgartner nicht zur Verfügung stehen werde. „Kurier“-Informationen zufolge könnte der Mittelfeldspieler bis zu fünf Monate ausfallen, eine Rückkehr im Jahr 2026 wäre damit nur bei einem optimalen Verlauf möglich. 

Operiert wurde der ÖFB-Leistungsträger vor wenigen Tagen vom renommierten Spezialisten Dr. Lasse Lempainen im finnischen Turku, der sich im Profi-Fußball über mehrere Jahre einen hervorragenden Ruf erarbeitete. Wie gut die OP verlaufen ist, ist offiziell nicht bekannt.

Baumgartner selbst hatte sich vor wenigen Tagen auf Instagram zu Wort gemeldet, als noch nicht klar war, wie schwer seine Verletzung wirklich ist. „Das ist für mich auf jeden Fall der schwerste Tag meiner Karriere, und es wird sicher etwas dauern, bis ich diese Niederlage verarbeitet habe“, schrieb der RB-Profi: „Wenn die erste Enttäuschung verflogen ist, werde ich alles tun, um so schnell wie möglich wieder auf dem Platz zu stehen – und zwar stärker als jemals zuvor!“