Stand: 08.06.2026 10:37 Uhr

Gastgeber des Treffens in Kiel sind das Deutsche Reanimationsregister und das UKSH.
Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel findet am Montag (8.6.) und Dienstag (9.6.) ein Treffen von mehr als 30 führenden Reanimationsforscherinnen und Forschern aus aller Welt statt. Laut Deutscher Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin tauschen sie sich unter anderem über neue Strategien und Methoden von Wiederbelebungsmaßnahmen aus. Dabei stehen auch die weltweiten Reanimationsregister im Fokus, in denen seit 2018 Zahlen zu Wiederbelebungen gesammelt werden.
Auswertung von Reanimationsregistern verbessern
Bei ihrem jährlichen Treffen, das erstmals in Deutschland stattfindet, wollen die Experten auch beraten, wie diese Daten künftig besser ausgewertet werden können, zum Beispiel mithilfe von künstlicher Intelligenz. So sollen Reanimationen immer weiter optimiert werden, erläutert Professor Jan-Thorsten Gräsner, Leiter des Instituts für Rettungs- und Notfallmedizin am UKSH und Sprecher des Deutschen Reanimationsregisters. Der persönliche Austausch sei dafür wichtig, sagt er, um voneinander zu lernen und gemeinsam neue Wege zu gehen.

Eine App für Ersthelfer soll ins Rettungsdienstgesetz in SH eingebunden werden. Ziel: Im Notfall schneller vor Ort sein.

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