Bei Durchsuchungen in mehreren Wohnungen in Hannover sowie in Ronnenberg und in der JVA Hannover stellten Ermittler unter anderem technische Geräte, Kokain und einen Elektroschocker sicher.

Im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen hat die Polizei Hannover am Donnerstag, 4. Juni, erneut Durchsuchungen durchgeführt. Bereits im Dezember 2025 hatten Durchsuchungen demnach zur Festnahme eines 29 Jahre alten Tatverdächtigen geführt. Nun bestätigte sich laut Mitteilung der Verdacht gegen insgesamt vier Tatverdächtige, darunter erneut der 29-Jährige, wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz.


Durchsuchungen in Wohnungen und in der JVA

Seit Oktober 2025 ermittelten Einsatzkräfte des Zentralen Kriminaldienstes Hannover gegen zwei Männer im Alter von 29 und 30 Jahren. Im Zuge der Ermittlungen habe es konkrete Hinweise auf eine bevorstehende Übergabe von Betäubungsmitteln gegeben, woraufhin zwei Tatverdächtige festgenommen worden seien. In der Folge seien mehrere bereits zuvor erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt worden, der 29-Jährige kam in Untersuchungshaft.

Kokain und Elektroschocker sichergestellt

Im Rahmen der fortgeführten Ermittlungen wurden weitere Tatbeteiligte identifiziert, zudem gab es Hinweise auf den Besitz von Schusswaffen bei einem Tatverdächtigen. Das Amtsgericht Hannover erließ daraufhin erneut Durchsuchungsbeschlüsse, die am Donnerstagmorgen in vier Wohnungen in Hannover, in einer Wohnung in Ronnenberg sowie in der Justizvollzugsanstalt Hannover im Zellenraum des damals festgenommenen 29-Jährigen vollstreckt wurden. Dabei fanden die Einsatzkräfte technische Geräte wie Laptops und Mobiltelefone sowie eine geringe Menge Kokain und einen Elektroschocker, die beschlagnahmt wurden. (pm/abö)