Eine digitale Anzeige mit dem Fahndungsaufruf für Hinweise zum Anschlag auf das Stromnetz im Süden von Berlin am 03. Januar.

Eine Million Euro Belohnung

Stand: 07.02.2026 14:01 Uhr

Eine Million Euro hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt für entscheidende Hinweise auf die Täter des Anschlags auf das Stromnetz in Berlin Anfang Januar versprochen. Die Frist dafür läuft am 24. Februar aus. Und nach aktuellen Angaben von Dobrindt gibt es viele Hinweise. Noch ist offen, was sie wert sind.

von MDR AKTUELL

Zu dem Brandanschlag auf die Stromversorgung in Berlin Anfang Januar hat es laut Bundesinnenminister Alexander Dobrindt viele Hinweise gegeben. Wie der CSU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte, geht ihnen das Bundeskriminalamt nach. Ob eine Spur dabei sei, könne er aber nicht sagen.

Bauarbeiter stehen während eines Stromausfalls im Südwesten Berlins vor der ausgebrannten Kabelbrücke.

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Ein Bekennerschreiben legt es nahe: Der Stromausfall im Südwesten der Hauptstadt könnte auf das Konto der „Vulkangruppe“ gehen. Felix Neumann von der Konrad-Adenauer-Stiftung erklärt, um wen es sich dabei handelt.

Für entscheidende Tipps war eine Belohnung von bis zu einer Million Euro ausgesetzt worden – bis zum 24. Februar. Dobrindt bekräftigte jetzt, dass er das für aussichtsreich hält, denn in der linksextremistischen Szene gebe es „sehr unterschiedliche Einschätzungen über den Erfolg des Anschlags“.

Eine 380-kV-Schaltanlage im Umspannwerk

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Ein Brandanschlag auf Stromleitungen hat in Berlin zehntausenden Haushalten tagelang dunkle und kalte Wohnungen beschert. Die Netzbetreiber sehen ein Problem in der Transparenz der Netzdaten.

Millionen-Belohnung als Anreiz, zeitnah Informationen zu liefern

Belohnungen seien grundsätzlich befristet, fügte der Minister dabei hinzu. Mitwisser sollten „keine zwölf Monate Zeit zu haben, um zu überlegen, ob sie auf der richtigen Seite stehen wollen“. Die Auslobung der Million sei deshalb „ein Anreiz, zeitnah notwendige Informationen zu liefern“.

Bauarbeiten am Umspannwerk Argentinische Allee, Fachleute arbeiten an einem provisorischen Neuanschluss ans Stromnetz.

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Vier Tage nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz ist die Stromversorgung im Südwesten der Stadt fast vollständig wieder hergestellt. Unser Reporter Stephan Ozsvath über die Lage und den Stand der Ermittlungen.

Durch den Brandanschlag auf eine Kabelbrücke über den Berliner Teltow-Kanal am 3. Januar hatten etwa 45.000 Haushalte im Südwesten der Stadt tagelang keinen Strom. Eine mutmaßlich linksextremistische „Vulkangruppe“ hatte die Tat in einem Schreiben wenig später für sich reklamiert.

RND, MDR (ksc)

Bauarbeiten am Umspannwerk Argentinische Allee, Fachleute arbeiten an einem provisorischen Neuanschluss ans Stromnetz.

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Vier Tage nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz ist die Stromversorgung im Südwesten der Stadt fast vollständig wieder hergestellt. Unser Reporter Stephan Ozsvath über die Lage und den Stand der Ermittlungen.

Ein Absperrband "Halt Polizei! Tatort nicht betreten!" hängt an einem Zaun um das Heizkraftwerk Lichterfelde.

Anschlag auf Berliner Stromnetz

Terrorexperte Michael Götschenberg hält einen linksextremistischen Anschlag auf das Berliner Stromnetz für sicher. Aber wie wird die Echtheit von Bekennerschreiben überhaupt überprüft?

Eine 380-kV-Schaltanlage im Umspannwerk

Nach Sabotage in Berlin

Ein Anschlag auf das Stromnetz in Berlin hat zu einem großflächigen Stromausfall geführt. Wie verwundbar ist die Infrastruktur wirklich und müssen Stromnetze generell besser geschützt werden?