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San Francisco – Tools for Humanity, das von Sam Altman (41) mitgegründete Augapfel-Scanning-Startup, entlässt Mitarbeiter. Das geht aus einer internen E-Mail hervor, die das Axel Springer Global Reporters Network eingesehen hat.
Das Unternehmen hat Schwierigkeiten zu zeigen, wie sein Iris-Scanning-Gerät „Orb“ Umsätze erzielen und Regulierungsbehörden überzeugen kann – trotz einer Bewertung von 2,5 Milliarden US-Dollar und Millionen von Registrierungen. Investoren wie Andreessen Horowitz, Bain Capital und Khosla Ventures haben laut PitchBook Hunderte Millionen Dollar in das Unternehmen gesteckt.
Darum geht es bei Tools for Humanity
Tools for Humanity wurde mit der Idee gegründet, mithilfe von Iris-Scans nachzuweisen, dass eine Person ein Mensch ist und kein KI-Bot. Der Orb des Startups – eine glänzende, volleyballgroße Kugel – scannt Iriden, um eine digitale ID zu erzeugen. Personen, die teilnehmen, können Worldcoin-Token erhalten, eine Kryptowährung, die von der auf den Cayman Islands ansässigen World Foundation verteilt wird.
Das sagt das Unternehmen zum Mitarbeiter-Cut
„Während wir in den nächsten Schritt unserer Unternehmensstrategie und operativen Prioritäten eintreten, haben wir die schwere Entscheidung getroffen, Änderungen an einigen Rollen und Teams im gesamten Unternehmen vorzunehmen“, teilte Tools for Humanity in der E-Mail mit, die am Montag vom People-Team an die Mitarbeiter verschickt wurde. Das Unternehmen werde Details zu seiner Strategie und den nächsten Schritten bei einer Betriebsversammlung am Dienstag mitteilen, hieß es in der E-Mail.
Es ist unklar, wie viele Mitarbeiter von den Entlassungen betroffen sein werden. Tools for Humanity beschäftigt laut seiner Website mehr als 500 Menschen. Das Unternehmen reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.
Nicole Einbinder ist Global Reporterin bei Axel Springer. Das Axel Springer Global Reporters Network ist eine markenübergreifende Initiative, die Scoops, investigative Recherchen, Interviews, Meinungsstücke und Analysen globaler Relevanz veröffentlicht. Journalisten aller Axel-Springer-Marken – darunter POLITICO, Business Insider, WELT, BILD, Onet und Fakt – kooperieren bei großen Geschichten für ein internationales Publikum. Die Berichterstattung erstreckt sich über alle Plattformen von Axel Springer: Online, Print, TV und Audio. Zusammen erreichen diese Veröffentlichungen Hunderte Millionen Menschen weltweit.