Deutschlands Exporte sind im April trotz der Belastungen durch den Irankrieg den dritten Monat in Folge gestiegen. Die Ausfuhren nahmen gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent auf 136,6 Milliarden Euro zu. Importe stiegen um 1,2 Prozent auf 122,1 Milliarden Euro.
Getragen wurde das Plus vor allem von der Nachfrage aus der EU und den USA. Die Exporte in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union legten um 1,0 Prozent auf 79,1 Milliarden Euro zu. Die Lieferungen in die Vereinigten Staaten stiegen um 1,8 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro. Dagegen gingen die Ausfuhren nach China um 3,5 Prozent, nach Großbritannien um 9,5 Prozent zurück.
Ob der Aufwärtstrend anhalten wird, bleibt offen: Das ifo-Barometer für die Exporterwartungen sank im Mai auf den schlechtesten Wert seit April 2025. »Trotz einer Erholung des Exportgeschäfts im ersten Quartal bleiben die Aussichten schwierig«, sagte ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.
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