Wir, Kjell Haschen und Iven Fromm (HF Sailing), sind zurück in Kiel. Hinter uns liegen einige Wochen in Quiberon mit zwei Trainingsblöcken und unserer Weltmeisterschaft. Sportlich lief es dort nicht so, wie wir es uns erhofft hatten. Inzwischen haben wir das in Ruhe aufgearbeitet und schauen wieder nach vorn.

An unserem Stützpunkt in Kiel liegt der Fokus dabei vor allem auf der Kommunikation und der Entscheidungsfindung an Bord, woran wir gemeinsam mit unserer Sportpsychologin arbeiten. Daneben stecken wir viel Zeit in unsere Starts und in unseren Speed. Wir testen unter anderem verschiedene Masten und Segel und arbeiten an unserer Fahrtechnik.

Letzte Woche stand eine Trainingswoche in Eckernförde an, in diesem Jahr unser EM-Revier. Gemeinsam mit einer internationalen Gruppe haben wir ein paar Rennen gesegelt und uns wieder ein Gefühl für das Wasser dort geholt. Ganz neu ist uns Eckernförde aber nicht, wir waren schon öfter da, unter anderem bei der German Open und früher zu 29er- und Opti-Zeiten. Auf dem Hinweg am Montag haben wir uns von Kiel rüberschleppen lassen. Wind gab es kaum, dafür haben uns ein paar Schweinswale ein Stück begleitet. Am Freitag ging es zurück nach Kiel, diesmal bei richtig gutem Wind, und wir konnten ordentlich Meter machen.

Schon vor ein paar Wochen haben wir außerdem ein neues Boot abgeholt. Schwert und Ruder sind bereits eingepasst und per Laser exakt ausgerichtet, der restliche Innenausbau folgt in den nächsten Wochen.

Jetzt bereiten wir uns hier in Kiel auf die Kieler Woche vor, die vom Samstag, 20. Juni bis Sonntag, 28. Juni direkt vor unserer Haustür stattfindet. Darauf freuen wir uns, ein Heimspiel eben. Und direkt im Anschluss steht in Eckernförde unsere EM an.

Dieser Text wurde erstellt von:
Iven Fromm
HF Sailing