Stand: 09.06.2026 17:39 Uhr

Das Landgericht in Hannover.

Die drei Männer müssen sich vor dem Landgericht Hannover verantworten. (Archivbild)

Drei Männer müssen sich seit Dienstag wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs vor dem Landgericht in Hannover verantworten. Außerdem würden heute mehrere an der Festnahme beteiligte Polizisten gehört. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen 18 Taten zwischen Dezember 2023 und Januar 2025 vor. Die drei Angeklagten sollen als Mitglieder einer Bande Geld und Wertgegenstände von Senioren in Stadt und Region Hannover abgeholt haben, hieß es. Dabei erbeuteten sie laut Anklage bis zu 61.000 Euro. Die Männer sollen sich am Telefon als „falsche Polizisten“ ausgegeben haben. Laut Anklage behaupteten sie dann, dass Geld und Wertgegenstände in Gefahr wären, weil ein Einbruch geplant sei. Daraufhin hätten die Opfer die Wertsachen beispielsweise in einer Tasche in den Flur vor die Wohnungstür gestellt. Die mutmaßlichen Täter sollen diese dann abgeholt haben. Unter den erbeuteten Gegenständen waren den Angaben zufolge EC-Karten mit PIN-Nummern, mit denen dann Geld abgehoben wurde. Zum Prozessauftakt hätten sich die Angeklagten größtenteils geständig gezeigt, sagte ein Gerichtssprecher. Ein Urteil könnte Mitte Juli fallen.

Eine besorgte ältere Frau am Telefon.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 09.06.2026 | 06:00 Uhr