US-Medien berichteten unter Berufung auf das Militär, dass die beiden Besatzungsmitglieder von einem unbemannten Boot – einem Drohnenboot – geortet und gerettet worden sei. Laut CNN wurden die Besatzungsmitglieder dann von einem Hubschrauber hochgezogen.

Iran beschlagnahmt Vermögen von zahlreichen Kritikern

Die iranische Justiz hat nach eigenen Angaben mehr als 200 Vermögen von Kritikern und Regierungsgegnern beschlagnahmt. Justizsprecher Asghar Dschahangir sprach laut iranischen Medien von „Vaterlandsverrätern“, deren Besitz und Vermögen konsequent eingezogen werde. Auf welchen Zeitraum sich die Zahl bezieht, ließ er offen.

Seit Beginn des Kriegs mit den USA und Israel Ende Februar berichten Bewohner iranischer Großstädte von verschärften Repressionen. Demnach haben Fahrzeugkontrollen durch Sicherheitskräfte zugenommen, zudem sollen Konten von Regimekritikern eingefroren worden sein. Die Führung in Teheran begründet das Vorgehen mit dem Kampf gegen mutmaßliche Spione und Verräter. Kritiker werfen den Behörden dagegen vor, die Beschlagnahmungen auch zur Finanzierung des Staates zu nutzen. Seit Kriegsbeginn wurden zudem bereits Dutzende Menschen hingerichtet.

Proteste im Iran (Archivbild).Vergrößern des BildesAnfang des Jahres kam es zu massiven Protesten gegen das Regime im Iran, die brutal niedergeschlagen wurden (Archivbild). (Quelle: Uncredited)

Iran meldet zwei getötete Soldaten nach israelischen Angriffen

Nach den israelischen Angriffen hat der Iran zwei Tote gemeldet. Die beiden Soldaten der Flugabwehr seien am Montag durch israelischen Beschuss getötet worden, hieß es in einer von der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Erklärung. Zu ihrem Einsatzort gab es zunächst keine Angaben.

Zuvor hatten Irans Rettungsdienste 15 Verletzte gemeldet. 14 der Verletzten stammten demnach aus der Provinz Chusestan im Landessüden. Einer der Verletzten stammte aus der Hauptstadt Teheran.

Westliche Staaten verhängen Sanktionen gegen Siedler in Westjordanland

Großbritannien, Frankreich, Kanada, Australien, Neuseeland und Norwegen haben am Dienstag koordinierte Sanktionen gegen extremistische israelische Siedler im Westjordanland verhängt. Dies teilte der französische Außenminister Jean-Noel Barrot mit. Die Staaten reagierten damit auf eine Verschlechterung der Sicherheitslage in dem Gebiet.

Frankreich habe zudem ein Einreiseverbot gegen den israelischen Finanzminister Bezalel Smotrich, vier Anführer von Siedlerorganisationen sowie 21 gewalttätige Siedler verhängt, erklärte Barrot auf der Plattform X. Die Staatengruppe warnte, sie sei zu weiteren Schritten bereit, sollte die israelische Regierung nicht unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um die Situation vor Ort zu verbessern.

Erneut Tote nach israelischem Angriff im Libanon

Ungeachtet einer Waffenruhe-Vereinbarung greift das israelische Militär weiter im Südlibanon an. Bei einem Angriff am Stadtrand der Küstenstadt Tyrus wurden nach vorläufigen Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens acht Menschen getötet und 32 weitere Personen verletzt. Aus Kreisen des libanesischen Zivilschutzes hieß es zuvor, es seien neun Menschen getötet worden.

Loading…

Loading…

Loading…