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Nürnberg – Da sichert sich der 1. FC Nürnberg ein echtes Sturm-Schnäppchen. Von 1860 München kommt Sigurd Haugen (28) an den Valznerweiher. Der norwegische Angreifer ist bereits in Nürnberg und wird dort nach bestandenem Medizincheck einen Vertrag unterschreiben. Zuerst hatte „Club-Fokus“ darüber berichtet.

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Nach BILD-Informationen erhält Haugen einen Dreijahres-Vertrag beim Club. Durch den Zwangsabstieg der Löwen (Lizenzentzug) in die Regionalliga war Haugen vertragslos und somit ablösefrei. In der abgelaufenen Spielzeit erzielte er für 1860 in 35 Drittligapartien 16 Tore und kam auf vier Vorlagen. Haugen hatte zuvor auch schon für Hansa Rostock gespielt und in 38 Drittliga-Einsätzen 20-mal getroffen. Eine beachtliche Quote, die den FCN letztlich dazu veranlasst hat, bei Haugen zuzuschlagen. Hinter dem Drittliga-Torjäger waren auch andere Zweitligisten (unter anderem Dresden) her, doch der Club machte nun das Rennen.

Das Sturmzentrum ist Nürnbergs Problemzone

Gerade auf der Mittelstürmer-Position herrscht in Nürnberg nach der abgelaufenen Saison akuter Handlungsbedarf. Mit Semir Telalovic (26), Adriano Grimaldi (35), Artem Stepanov (18), Noah Maboulou (21) und Mickaël Biron (28) holte man im letzten Sommer gleich fünf Profis fürs Sturmzentrum, die allesamt mehr oder weniger enttäuschten. Nur Grimaldi erzielte letztlich ein mageres Saisontor. Nürnbergs Sportvorstand Joti Chatzialexiou (50) gab deshalb bei seinem Saisonfazit auch zu, bei den geholten Spielern „nicht unbedingt ins Schwarze getroffen zu haben“. Mit Haugen soll es jetzt in der kommenden Saison endlich besser werden.