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Madrid – Für seine Wunschspieler zahlt Real Madrid regelmäßig schwindelerregende Millionensummen. Doch jetzt muss der spanische Rekordmeister auch für seinen neuen Coach tief in den Geldbeutel greifen. Wie sein Klub Benfica Lissabon bei X bestätigt, heuert Startrainer José Mourinho (63) zum zweiten Mal in seiner Karriere bei Real an. Die Portugiesen verraten, dass die „Königlichen“ 15 Millionen Euro Ablöse für ihn zahlen. Der Coach habe dem Wechsel zugestimmt.

Dass es dazu kommen würde, war längst kein Geheimnis mehr. Seit Ende Mai wird über den Wechsel Mourinhos geschrieben und getuschelt. Der exzentrische Trainer hatte Madrid bereits zwischen 2010 und 2013 trainiert. In dieser Zeit gewann er mit seinen beiden deutschen Stars Mesut Özil (37) und Sami Khedira (39) den spanischen Pokal (2011) und die Meisterschaft (2012). Für Reals Ansprüche verlief die Zeit aber eher enttäuschend und war am Ende von Machtkämpfen geprägt.

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Mourinho folgt in Madrid auf Álvaro Arbeloa (43), der die Königlichen nicht zurück in die Erfolgsspur führen konnte und am Ende ohne Titel blieb. In der Königsklasse war der Hauptstadtklub im Viertelfinale an den Bayern gescheitert, in der Meisterschaft hatte man wieder gegen Erzrivale Barcelona das Nachsehen. Arbeloa hatte seinen Abgang schon im Mai verkündet, am Dienstagabend machte ihn auch der Klub offiziell.

Xabi Alonso (44) wird zur kommenden Saison Chelsea-Trainer, unterschreibt bei den Londonern einen Dreijahresvertrag

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Foto: AFP via Getty Images

Zuvor war Real mit dem Leverkusener Meistertrainer Xabi Alonso (44) in die Saison 2025/26 gestartet. Nach einem halben Jahr war allerdings Schluss. Immer wieder war über Differenzen mit Starspielern wie dem exzentrischen Vinícius Junior (25) berichtet worden. Nach Arbeloa folgt nun also der dritte Trainer innerhalb eines Jahres.

Nach der Bestätigung von Real-Präsident Florentino Pérez (79) im Amt bei der Wahl am vergangenen Sonntag folgte nun die Bekanntgabe von Mourinhos Rückkehr durch Benfica. Pérez gilt als großer Anhänger Mourinhos. Erstmals seit Langem musste sich der Baulöwe wieder einem Gegenkandidaten stellen. Er setzte sich mit rund 65 Prozent der Stimmen durch.