Fragen & Antworten

Standdatum: 10. Juni 2026.

Autorinnen und Autoren:
Alexander Schnackenburg

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Orchester vor Publikum auf dem Bremer Domshof

Wie schon im Vorjahr gestalten auch 2026 wieder Musikerinnen und Musiker der Hochschule für Künste Bremen den Open Space Domshof.

Bild: Open Space Domshof

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Konzerte, Tanzabende, Kinderprogramm – all das und noch mehr bietet die Hochschule für Künste mitten in der Innenstadt. Wir erklären, was Sie zum 8. Open Space wissen sollten.

Information zum Thema
Eröffnungsfeier um 19 Uhr

Der 8. Open Space Domshof beginnt am Mittwoch um 19 Uhr mit einer kleinen Eröffnungsfeier. Es folgt ein Konzert der Berliner Künstlerin Kota No Uta. Weitere Infos gibt es online.

Ende der Information zum Thema

Rund 40.000 Gäste in knapp zwei Monaten – so viel Publikum könnte der Open Space Domshof dieses Jahr anziehen, sagt Festival-Sprecher David Bartusch im Gespräch mit buten un binnen. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt die Hochschule für Künste Bremen (HfK) auf einen breiten Mix.

Bis zum 8. August gibt es ebenso jazzige wie klassisch geprägte Konzerte, Musik-Kabarett, Tanzabende und auch Programmpunkte für die ganze Familie. Selbst auf die Eröffnung der Matjessaison geht der Open Space Domshof programmatisch ein, lädt zudem zu einem Kneipen-Quiz und zu einer Craft-Bier-Verkostung.

Was zeichnet das Konzept des Open Space Domshof aus?

Im Kern geht es darum, dem Publikum bei freiem Eintritt und unter freiem Himmel ein abwechslungsreiches Kulturprogramm auf dem Bremer Domshof zu bieten, erklärt Bartusch. Dazu nutzt der Open Space eine große Bühne. Diese kann sowohl für Events mit bis zu 2.000 Gästen in Richtung Wall bespielt werden als auch für kleinere Veranstaltungen mit bis zu 500 Gästen in Richtung Dom.

Etwa ein Drittel der mehr als 50 Konzerte, Shows und sonstigen Darbietungen spielen Ensembles der Hochschule für Künste, darunter das Hochschulorchester. Für die übrigen Programmpunkte hat die Hochschule andere Bremer Bands sowie Ensembles aus einstigen Schülerinnen und Schülern der HfK engagiert. Hinzu kommen einige externe Künstlerinnen und Künstler – keine bereits etablierten Stars, aber durchweg Profis, sagt Bartusch.

Musiker auf einer Open-Air-Bühne spielen auf Bremens Domshof vor Publikum

Bei kleineren Open-Space-Konzerten wie diesem von Cajuzinho sitzt das Publikum auf dem Domshof zwischen der Bühne und dem Dom.

Bild: Ngating Wong

Welche Programmpunkte stechen dieses Jahr heraus?

Neu ist, dass der Open Space eng mit La Strada kooperiert. Unter der Dachzeile „HfK meets La Strada“ kann man daher am Freitag und Samstag (12. und 13. Juni) mehrere Konzerte hintereinander auf dem Domshof erleben. Dazu zählen das „Marktkonzert“ des Bremer Komponisten und Entertainers Mark Scheibe (Samstag, 12:15 Uhr) sowie am selben Tag „Zwei Stunden Glück“ (19 Uhr). Scheibe spielt dabei zusammen mit der Jazzband der Hochschule Bremen sowie einigen Gästen deutschsprachiger Swing-Chansons.

Zu Höhepunkten könnten auch die Tanzveranstaltungen beim Open Space werden. Los geht es am Dienstag (16. Juni) mit Salsa & Bachata (19 Uhr). Zunächst bietet die Tänzerin Casa Cultural dem Publikum eine Tanzshow. Danach bekommt das Publikum bei einem Schnupperkurs die Chance, selbst Salsa zu lernen. Derartige Tanzveranstaltungen stehen dieses Jahr an jedem Dienstag auf dem Programm des Open Space.

Wie ist das Konzept des Open Space Domshof entstanden?

Die Idee für den Open Space Domshof stammt aus dem Jahr 2018. Die HfK und Vertreter aus Bremens Wirtschaft suchten gemeinsam nach Ideen, um für mehr Leben in Bremens angeschlagener Innenstadt zu sorgen und den Domshof attraktiver zu gestalten.

2019 ging es mit rund 40 Konzerten, Lesungen und weiteren Darbietungen zwischen Mai und September los. Die Reihe war so erfolgreich, dass die Akteure die Fortsetzung in 2020 beschlossen. Dann aber brach die Corona-Pandemie aus. Doch wegen der weiten Abstände zwischen den Gästen, die auf dem Domshof möglich waren, konnte die HfK den Open Space trotzdem ausrichten und das Konzept fortentwickeln.

Wer finanziert den Open Space Domshof?

Der Open Space Domshof lebe wesentlich von Fördermitteln in Höhe von 300.000 Euro durch die WFB Wirtschaftsförderung Bremen, sagt David Bartusch. Hinzu kommt Geld von Sponsoren beziehungsweise Werbepartnern.

Video

Bild: Radio Bremen

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Quelle:
buten un binnen.

Dieses Thema im Programm:
butenunbinnen.de, Dein Audio-Update, 9. Juni 2026, 16:30 Uhr