Flughäfen kritisieren Putin

Russland bringt offenbar Flugzeuge in Sicherheit

10.06.2026 – 09:38 UhrLesedauer: 1 Min.

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Russisches A-50-Flugzeug: Russland verlegt die Flieger offenbar. (Quelle: PhotoXpress/imago-images-bilder)

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Die Ukraine hat bereits mehrere wichtige russische Militärflugzeuge getroffen. Deswegen gibt es in Russland wohl eine neue Strategie.

Russland bringt offenbar seine Militärflugzeuge aus Sorge vor ukrainischen Drohnenangriffen in Sicherheit. So wurden die wertvollen A-50U-Frühwarnflugzeuge zuletzt vermehrt auf zivilen Flughäfen gesichert, berichtet das Militärmagazin „Defense Romania“.

Ausgewertete Satellitenbilder zeigen demnach, dass am 4. Juni drei A-50U auf den zivilen Flughäfen in Begishevo in Tatarstan, in Tscheljabinsk und in Nischnewartowsk im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen. Laut der Analyse seien manche Flugzeuge erst kürzlich dort eingetroffen.

Teil der russischen Taktik ist offenbar, die Flugzeuge möglichst häufig zu verlegen. So waren in Tscheljabinsk bereits im März zwei A-50U stationiert.

Flughäfen kritisieren Putin

Die Flughäfen sollen allerdings nicht glücklich mit der Stationierung von Militärflugzeugen sein. So tauchte Ende Mai ein Schreiben auf der Webseite des größten russischen Flughafenbetreibers Airports of Regions auf. Firmenchef Jewgeni Tschudnowski richtete sich darin direkt an den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Er schreibt darin von einem „Klima der Angst“ und Druck auf die Mitarbeiter, die Aufgaben übernehmen müssten, die über ihre beruflichen Pflichten hinausgingen. Zudem würden Sicherheits- und Militärbehörden faktisch die zivile Infrastruktur übernehmen und militärische Ausrüstung, Kampfflugzeuge und Munition auf zivilen Flughafengeländen stationieren.

Russland hat bisher drei A-50U-Flugzeuge verloren. Es ist eines der wichtigsten Militärflugzeuge des Militärs und dient der Luftraumüberwachung sowie der Früherkennung von Bedrohungen. Es kann mehrere Ziele gleichzeitig erkennen und diese früh erkennen.