Deutsche Umwelthilfe vergibt Rot

Diese niedersächsischen Städte fallen beim Hitze-Check durch

10.06.2026 – 09:59 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Radfahrer im Sommer in Hannover (Symbolbild): Die Deutsche Umwelthilfe hat untersucht, wie gut Menschen in Städten vor Hitze geschützt sind.Vergrößern des Bildes

Ein Radfahrer im Sommer in Hannover (Symbolbild): Die Deutsche Umwelthilfe hat untersucht, wie gut Menschen in Städten vor Hitze geschützt sind. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa-bilder)

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Die Deutsche Umwelthilfe hat untersucht, wie gut Städte ihre Bewohner vor Hitze schützen. In Niedersachsen gibt es dabei kein einziges Top-Ergebnis.

Bei Hitze sind Menschen in Langenhagen und Hannover niedersachsenweit mit am schlechtesten geschützt. Das geht aus dem sogenannten Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe hervor, einer Erhebung unter großen deutschen Städten. Kein einziger Ort in Niedersachsen erreichte dabei die beste Bewertungsstufe.

Für den Hitze-Check untersuchte die Umwelthilfe unter anderem die durchschnittliche Oberflächentemperatur, den Schattenanteil durch hohe Bäume sowie die Entwicklung versiegelter Flächen. Hannover und Langenhagen schnitten in fast allen diesen Kategorien schlecht ab. Lediglich beim Baumschatten stand die Landeshauptstadt etwas besser da.

Hannover und Langenhagen sehen Rot in Sachen Hitzeschutz

Die Bewertung erfolgte nach dem Ampelschema: Grün für gut, Gelb für mittel, Rot für schlecht. Hannover und Langenhagen landeten in der roten Kategorie. Alle anderen untersuchten Städte in Niedersachsen sowie Bremen und Bremerhaven wurden mit Gelb bewertet.

In einzelnen Bereichen konnten einige Städte dennoch punkten: Oldenburg überzeugte beim Baumschatten, Lingen und Wilhelmshaven beim sogenannten Hitzebetroffenheitsindex. Dieser Index zeigt, wie stark die Bevölkerung einer Stadt von Hitze betroffen ist. Er wird aus Faktoren wie Bevölkerungsdichte, Oberflächentemperatur und Grünflächenanteil berechnet.

Hitzewellen werden durch den Klimawandel weltweit häufiger und intensiver. Das birgt gesundheitliche Risiken vor allem für ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen.