Wie viele Trainingsdaten braucht eine Künstliche Intelligenz (KI), damit sie zu ausreichend sicheren Aussagen kommen kann? Wie lange muss ein Magnetresonanztomograph (MRT) messen, damit das System genügend Daten für eine verlässliche Bildgebung hoher Qualität hat?

Das sind keineswegs simple Fragen, auch wenn die Entwicklung solcher Systeme starke Fortschritte macht. Doch was das theoretische Fundament solcher datenwissenschaftlichen Themen angeht, gibt es zahlreiche entscheidende Aspekte, die bei Weitem noch nicht vollständig geklärt sind.

Shahar Mendelson ist einer der weltweit führenden Experten für die Mathematik der Datenwissenschaft und ihre grundlegenden Fragen. Jetzt ist er nach der Nominierung durch die LMU mit einer prestigeträchtigen Alexander von Humboldt-Professur ausgezeichnet worden.

„Diese Alexander von Humboldt-Professur – der höchstdotierte deutsche Wissenschaftspreis – unterstreicht einmal mehr die Attraktivität der LMU als Ort bahnbrechender Forschung und internationaler Zusammenarbeit“, sagt LMU-Präsident Matthias Tschöp. „Wir gewinnen mit Shahar Mendelson einen international herausragenden Mathematiker für den Wissenschaftsstandort München, denn seine Forschung steht für wissenschaftliche Exzellenz auf höchstem internationalem Niveau. Wir freuen uns darauf, ihn in München willkommen zu heißen!“

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