Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die USA für Einreiseverbote für Sportler und Schiedsrichter zur Fußball-Weltmeisterschaft kritisiert.

Mosambik: Andauernde Ermittlungen zum Mord an Bischof Citora

Die Ermittlungen zur Aufklärung des Motivs und zur Ermittlung der Verantwortlichen für den brutalen Mord an dem Bischof von Quelimane, Osório Afonso Citora dauern an. Er wurde am …

Zuletzt wurde dem somalischen Schiedsrichter Omar Artan trotz vollständiger Papiere die Einreise verweigert. Die Fußball-WM in Kanada, Mexiko und den USA beginnt am Donnerstag und dauert bis zum 19. Juli.

Die Menschenrechtsstelle GfbV kritisierte am Mittwoch, dass die USA enge Verbindungen zu mehreren Ländern unterhalten, „die für die Bewaffnung und Finanzierung radikaler Islamisten verantwortlich sind“. Vor diesem Hintergrund sei es heuchlerisch, dass Einreiseverbote über WM-Sportler mit Verweis auf Sicherheitsinteressen verhängt würden. Ginge es wirklich um Sicherheitsinteressen, würde der Kampf der USA dem radikalen politischen Islam gelten und nicht einzelnen Muslimen, die selbst Opfer der Regime und Milizen seien, erklärte der Nahostreferent der GfbV, Kamal Sido, laut Katholischer Nachrichten-Agentur (KNA).

Die Regierung von Präsident Donald Trump sei „heuchlerisch und rassistisch“, urteilte die Gesellschaft in Göttingen. 

(pm/kna – pr)