Bei der WM ist natürlich auch die deutsche Mannschaft um Bundestrainer Julian Nagelsmann dabei. Sie bereitet sich in Chicago auf ihr erstes Gruppenspiel am Sonntag, 14. Juni, gegen Curaçao vor. Anpfiff ist um 19 Uhr (MEZ). Wer in Karlsruhe Lust auf gemeinschaftliches Fußball-Schauen hat, kann dies in einigen Lokalen. Aber wie sehr sind die Karlsruher in WM-Stimmung – und welcher Mannschaft drücken sie die Daumen? Wir haben uns auf der Kaiserstraße umgehört.

Trikots für die WM 2026 im Schaufenster auf der Karlsruher Kaiserstraße.

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Trikots für die WM 2026 im Schaufenster auf der Karlsruher Kaiserstraße.
Foto: Nathan Fechler

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Trikots für die WM 2026 im Schaufenster auf der Karlsruher Kaiserstraße.
Foto: Nathan Fechler

„Bloß keine späten Spiele“, sagt Barbara

Den Auftakt macht Barbara: Sie will die WM am liebsten gemütlich von zu Hause aus verfolgen – und zwar möglichst viele Spiele. Ein Wunsch steht für sie dabei ganz oben: bitte keine unchristlichen Anstoßzeiten für die deutsche Elf. „Also früh aufstehen will ich jetzt nicht“, sagt sie und lacht. Sportlich ist Barbara optimistisch: Für Deutschland geht’s für sie mindestens bis ins Halbfinale. „Warum auch nicht“, meint sie zuversichtlich.

„Wenn Frankreich kommt, wird es schwer“

Die zweite Person, die wir in der Karlsruher Innenstadt treffen, ist Fabian Gaukel. Vielen als Karlsruher Stadtrat für die Volt-Partei bekannt. Auf die Frage, ob er die WM den schaut, meint er zu ka-news: „Ich weiß bislang nicht genau.“ Ihm fehle dieses freie, beschwingende Gefühl wie bei der Heim-EM vor zwei Jahren. Hinzu käme auch die instabile politische Lage in den USA.

Fabian fehlt noch das Fußball-Gefühl für die WM 2026.

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Fabian fehlt noch das Fußball-Gefühl für die WM 2026.
Foto: Nathan Fechler

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Fabian fehlt noch das Fußball-Gefühl für die WM 2026.
Foto: Nathan Fechler

„An sich schaue ich jedoch sehr gerne große Sportevents“, so Fabian. Und natürlich drückt er auch dem deutschen Team fest die Daumen. Dass es Deutschland bereits im Achtelfinale mit Top-Favorit Frankreich zu tun bekommen kann, ist Fabian bewusst. Er hält dennoch für möglich, dass Deutschland an einem guten Tag auch noch bis ins Viertelfinale und weiter marschieren kann.

Murat ist für Türkei und Deutschland

Murat treffen wir an seinem Blumenstand am Marktplatz. „Ich bin für die Türkei. Und wenn die rausfliegt, dann für Deutschland“, sagt Murat lachend auf die Frage, für wen er denn sei. „Mit dieser Türkei-Mannschaft kann man gar nicht anders als euphorisch zu sein“, so Murat. Für ihn ist es die beste türkische Mannschaft seit 2002, als die Türkei sensationell den dritten Platz belegte.

Trotzdem traut er der Türkei erst einmal „nur“ das Viertelfinale zu. Das sei schon ein Riesenerfolg für das Land, das seit jener WM 2002 nach einer erneuten Teilnahme dürstet.

Franck ist für die Elfenbeinküste: „Bis ins Finale natürlich“

Auf dem Marktplatz kommen wir dann ins Gespräch mit Franck. Franck kommt aus der Elfenbeinküste und wird dementsprechend sein Heimatland und den Gruppengegner der DFB-Elf unterstützen. „Ich bin schon sehr euphorisch“, sagt Franck uns.

Franck drückt dem Team der Elfenbeinküste die Daumen bei der Fußball WM 2026.

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Franck drückt dem Team der Elfenbeinküste die Daumen bei der Fußball WM 2026.
Foto: Nathan Fechler

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Franck drückt dem Team der Elfenbeinküste die Daumen bei der Fußball WM 2026.
Foto: Nathan Fechler

Lachend sagt er uns auch, wie weit es für die Elfenbeinküste beim Turnier gehen wird: „Bis ins Finale natürlich“. Das mag zwar erst einmal unrealistisch klingen, jedoch darf man nicht außer Acht lassen, dass die Elfenbeinküste weltweit eines der einzigen Teams war, die während der gesamten Quali-Phase kein einziges Gegentor kassiert haben.

Christian setzt auf den WM-Sieg 2026

Zwischen den Menschenmengen in der Kaiserstraße treffen wir zum Abschluss Christian. Er ist schon komplett im WM-Modus. „Ich habe mir auch extra das neue Check24-Trikot geholt“, sagt er. Das hat er sich auch bei der EM 2024 gesichert. Und Christian ist nicht nur gut ausgestattet, sondern auch siegessicher.

Christian glaubt an den ganz großen Wurf bei der WM 2026.

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Christian glaubt an den ganz großen Wurf bei der WM 2026.
Foto: Nathan Fechler

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Christian glaubt an den ganz großen Wurf bei der WM 2026.
Foto: Nathan Fechler

„Ich denke, wir werden Weltmeister“, teilt er uns selbstbewusst mit. Eine andere Sorge nagt trotzdem sehr an ihm. Die Angst vor steigenden Bierpreisen aufgrund der WM. Dennoch freut er sich schon ungemein auf das erste Spiel der DFB-Elf gegen Curaçao. Dann wird sich zeigen, wie weltmeisterlich Deutschland wirklich ist.