Den Maßnahmen seien umfangreiche Ermittlungen vorausgegangen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft weiter mit. Diese richten sich seit Januar 2026 gegen einen 19-jährigen Intensivtäter, der nach Angaben der Ermittler im unteren Bereich der Hierarchie eines Netzwerks des illegalen Drogenhandels tätig gewesen sein soll.

Der Beschuldigte stehe im Verdacht, gemeinsam mit weiteren Personen in mehr als 400 Fällen Fahrer sogenannter Koks-Taxis mit Betäubungsmitteln versorgt zu haben, hieß es weiter. Dabei soll es sich unter anderem um Kokain und Cannabis gehandelt haben.

Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte nach Angaben der Polizei unter anderem rund 1,3 Kilogramm mutmaßliches Kokain, etwa 20 Kilogramm Cannabis, mehrere Hundert Verkaufseinheiten von Ketamin, MDMA und Ecstasy sowie mehr als 1,9 Kilogramm Haschisch sicher. Darüber hinaus beschlagnahmten sie Verpackungsmaterial, technische Geräte und Bargeld in fünfstelliger Höhe. Darüber hinaus seien zwei Autos als mutmaßliche Tatmittel sichergestellt.