Bielefeld. Die Nerven der Verkehrsteilnehmer im morgendlichen Berufsverkehr wurden am Dienstagmorgen, 9. Juni, im Osten Bielefelds wieder enorm auf die Probe gestellt. Ein Unfall auf dem Ostring löste um 6.25 Uhr zahlreiche Staus aus, die sich sogar bis zurück auf die A2 bildeten und ein Vorankommen schier unmöglich machten.

Inzwischen (Stand: 8.30 Uhr) sind die Straßen im Osten der Stadt aber wieder frei und der Verkehr fließt. Das teilte die Leitstelle der Polizei mit. Das hatte mehr als zwei Stunden lang ganz anders ausgesehen, nachdem auf der Kreuzung Ostring/Potsdamer Straße/Dingerdisser Straße ein Lkw und ein Pkw frontal kollidiert waren:

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Wie Polizeisprecherin Hella Christoph mitteilte, sei ein 24-jähriger Bielefelder mit seinem Mercedes GLE – aus Richtung Lagesche Straße kommend – aus noch nicht geklärter Ursache in Höhe der Kreuzung mit dem entgegenkommenden Sattelzug eines 51-Jährigen aus Leopoldshöhe kollidiert.

100.000 Euro Schaden bei Unfall auf Bielefelder Kreuzung

Bei dem Unfall erlitt der 24-Jährige leichte Verletzungen, der 51-Jährige blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden durch die Wucht der Kollision stark beschädigt und mussten von Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Den Sachschaden schätzten die Beamten vor Ort auf rund 100.000 Euro.

Die Polizei musste den gesamten Kreuzungsbereich für Rettungsarbeiten, Unfallaufnahme und Säuberung der Fahrbahn komplett sperren, was entsprechend nachhaltige Auswirkungen auf den Berufsverkehr hatte:

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Die Fahrzeuge stauten sich zurück bis in die Abfahrt Bielefeld-Ost auf der A2. Auch die Lagesche Straße war stadteinwärts dauerhaft überlastet. An der Kreuzung Oldentruper Straße/Potsdamer Straße sperrte die Polizei zudem die Zufahrt zur Potsdamer Straße ab. Gegen 8.30 Uhr beendete die Polizei den Einsatz, nachdem die Unfallaufnahme sowie die Räumung und Säuberung des Kreuzungsbereichs abgeschlossen waren.