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Er ist die heißeste Aktie bei Borussia Dortmund!

Der Marktwert von Samuele Inácio (18) ist zuletzt von drei auf 15 Millionen Euro gestiegen, kurz darauf feierte er dann seinen ersten Einsatz in der italienischen Nationalmannschaft. „Das sind verrückte Emotionen, für Italien mein Debüt zu geben. Das ist mein Traum, seitdem ich jung bin“, sagt der Mittelfeldspieler zu SPORT BILD. „Der nächste Schritt ist nun, in vier Jahren bei der Weltmeisterschaft zu spielen.“ Dafür allerdings müsste Italien sich nach 2014 erstmals wieder qualifizieren.

„Niko ist der beste Trainer, den ich hatte“

Auch in Dortmund startete das Talent aus Bergamo zuletzt durch. Zu sieben Einsätzen kam er, beim letzten Heimspiel der Saison traf er erstmals beim Sieg gegen Frankfurt (3:2). Trainer Niko Kovac (54), dem in den vergangenen Monaten immer mal wieder unterstellt wurde, zu wenig auf Talente zu setzen, sieht in Inácio längst einen Spieler der Zukunft. Inácio sagt: „Niko ist der beste Trainer, den ich in meiner Karriere bislang hatte. Weil er so häufig mit mir gesprochen hat und mir gesagt hat, wo ich mich verbessern muss, zum Beispiel wie ich mich verhalten muss, wenn ich den Ball selbst nicht habe. Niko hat dafür gesorgt, dass ich die beste Version von mir zeigen kann.“

Inácio kam im Sommer 2024 aus dem Jugendbereich von Atalanta Bergamo. Die Ablöse: rund 40 000 Euro Ausbildungsentschädigung. Zuletzt erhielt er seinen ersten Profivertrag in Dortmund, gültig bis 2029. Erste italienische Klubs haben ihn längst auf dem Zettel, doch das Juwel denkt nicht an einen Wechsel. Im Gegenteil. „Ich möchte weiter beim BVB bleiben und wichtiger Teil des Klubs werden. Es ist der beste Ort für mich, um mich weiter zu verbessern. Auf und neben dem Platz.“

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Aussagen, die bei den Klub-Bossen für Freude sorgen werden. Denn auch bei Sport-Boss Lars Ricken (49), der Inácio als vorheriger Jugend-Boss federführend verpflichtete, steht er hoch im Kurs: „Samu hat eine extrem starke Entwicklung hingelegt. Wir kennen sein Potenzial. Er hat sich unheimlich schnell an das Top-Niveau adaptiert und beeindruckt nicht nur mit seinen Fähigkeiten, sondern auch mit seiner Einstellung.“

Und weiter: „Als wir ihn vor zwei Jahren verpflichtet haben, ging es nicht darum, ihn so schnell wie möglich in die Profimannschaft zu integrieren, sondern diesen Schritt als einen nachhaltigen vorzubereiten. Samu hat sich da – gemeinsam mit Eltern und Berater – von Beginn an drauf eingelassen und sich mit seinen ersten Einsätzen in der Bundesliga jetzt selbst für seine harte Arbeit belohnt.“

Brasilien oder Italien? Inácio legt sich fest!

Auf die Frage, wer seine Lieblingsmitspieler beim BVB seien, antwortet Inácio: „Ich mag Felix Nmecha sehr, aber auch Serhou Guirassy und Nico Schlotterbeck. Wir haben viele überragende Spieler. Von ihnen lerne ich, was Professionalität bedeutet. Wie sie sich auf dem Platz verhalten, wie sie auftreten, da kann ich viel von übernehmen.“

Inácio könnte auch für Brasilien spielen, denn sein Vater ist Brasilianer. Da man sich erst nach drei Einsätzen in der A-Nationalmannschaft festgespielt hat, wäre das möglich. Der BVB-Profi hat sich jedoch festgelegt: „Ich habe beide Pässe. Ich fühle mich aber mehr als Italiener, weil ich dort geboren wurde, weil ich dort aufgewachsen bin – und weil meine Fußball-Kar­riere dort begonnen hat. Für mich ist es die beste Entscheidung, für Italien zu spielen.“