Doch in der berühmten ‚Air‘, im „Andante Espressivo“ – zu Beginn und am Ende – betört Levit, sobald seine Hände die Tasten berühren, manchmal nur streicheln. Und das Klavier, fast wie von alleine, zu singen und zu leuchten beginnt. So emotional klingen nur Igor Levits Pianissimo-Passagen. Er bewahrt stets eine klare Linie, erzielt aber lyrische Zerbrechlichkeit, ohne jeglichen Kitsch.