Reses, der dieses Amt seit dem Amtsantritt von Vance und Präsident Donald Trump im Januar 2025 ausübt, hatte Vance bereits vor mehreren Monaten über seine Pläne informiert, nachdem seine Frau mit ihrem ersten gemeinsamen Kind schwanger geworden war. Welche beruflichen Pläne er anschließend verfolgen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

„Jacob stand während meiner gesamten Laufbahn im öffentlichen Dienst stets an meiner Seite“, erklärte Vance in einer Stellungnahme, die NBC News exklusiv vorab vorlag. „Ich kann mir kaum vorstellen, diese prägende Reise ohne ihn erlebt zu haben. Seit meinem ersten Tag als gewählter Senator hätte ich mir keinen loyaleren, klügeren Berater und engeren Freund als meinen Stabschef wünschen können. Ich werde ihn sehr vermissen, aber er wird nicht weit weg sein, und ich werde seinen Rat weiterhin schätzen, bis sich unsere Wege wieder kreuzen.“

Trump nominiert neuen Geheimdienstchef

US-Präsident Donald Trump nominiert Jay Clayton als neuen Chef der Geheimdienste. Clayton muss noch vom Kongress bestätigt werden und soll auf die zurückgetretene Tulsi Gabbard folgen. Aktuell ist er Generalstaatsanwalt in New York.

Trump muss Niederlage im Kongress hinnehmen

Debakel für US-Präsident Donald Trump im Kongress: Das Repräsentantenhaus hat seiner Regierung am Donnerstag verlängerte Spionagerechte gegen mutmaßliche Terroristen oder Agenten aus dem Ausland verweigert. Die Befugnis aus dem Gesetz zur Auslandsaufklärung (Fisa) dürfte nun in der Nacht zu Samstag auslaufen. Trump hatte in diesem Fall vor möglichen Sicherheitsrisiken etwa bei der Fußball-WM gewarnt.

Ein zentraler Passus aus dem Fisa-Gesetz von 1978 ermöglicht es der US-Regierung, anlasslos und ohne richterliche Genehmigung verdächtige Ausländer zu überwachen. Trump hatte die Abgeordneten aufgerufen, die Vorkehrung vorerst um drei Wochen zu verlängern. Dagegen stimmten jedoch eine Mehrheit der oppositionellen Demokraten sowie 19 Republikaner aus dem Präsidentenlager.

Hintergrund ist ein Streit um den designierten Geheimdienstkoordinator Bill Pulte. Trump hatte den in Spionagedingen völlig unerfahrenen Immobilienexperten Pulte zum kommissarischen Nachfolger von Tulsi Gabbard ernannt, die wegen einer Krebserkrankung ihres Mannes ihren Rücktritt erklärt hatte. Die Demokraten äußerten sich empört und warnten vor Gefahren für die nationale Sicherheit, sollte Pulte das Amt wie geplant am 19. Juni antreten. Aber auch Republikaner äußerten Bedenken.

Eröffnung von Milliarden-Projekt wegen Trump verschoben

Die Eröffnung einer neuen Brücke zwischen Kanada und den USA ist Monate nach einer Drohung von US-Präsident Donald Trump verschoben worden. Der Leiter des Brückenbetreibers, Chuck Andary, erklärte am Donnerstag, beide Länder hätten sich auf eine Verschiebung der eigentlich für diese Woche geplanten Eröffnung verständigt. Damit solle die „notwendige Zeit“ geschaffen werden, um „offene Fragen zu klären“.

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