Im Mai hat FuPa dem Wuppertaler SV einen Trainer wie Tim Schneider empfohlen – und diese Konstellation wird zeitnah Realität. Der Meistertrainer des VfB 03 Hilden wird nach Informationen dieser Redaktion den WSV übernehmen.

von André Nückel · Gestern, 12:05 Uhr · 0 Leser

Trainer Tim Schneider. Trainer Tim Schneider. – Foto: Marcel Eichholz

Die Trainersuche des Wuppertaler SV befindet sich auf der Zielgeraden. Es läuft alles auf den einen Kandidaten hinaus, den FuPa vor drei Wochen empfohlen hat: Tim Schneider, den Meister-Trainer des VfB 03 Hilden. In den kommenden Tagen soll es nach Informationen dieser Redaktion zur Vorstellung kommen.

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„Die Verträge werden gerade aufgesetzt. Wir hoffen, dass wir sie dann bis morgen Abend unterschrieben zurückhaben“, erklärte der Verwaltungsratsvorsitzende Dirk Polick am Dienstag. Die Vorstellung von Schneider und dem neuen Sportlichen Leiter – es soll der ehemalige WSV-Jugendtrainer Lennart Strufe werden – soll an diesem Donnerstag oder Freitag stattfinden.

Schneider passt perfekt

FuPa hatte vor drei Wochen dem Wuppertaler SV „einen Trainer wie Tim Schneider“ empfohlen, nachzulesen hier. Die Kontaktaufnahme der WSV-Verantwortlichen soll rund um diesen Zeitpunkt stattgefunden haben. „Der WSV braucht nach dem Abstieg nicht nur einen Trainer, der etablierte Größen aus dem Amateurfußball und Erwartungsdruck moderieren kann, sondern vor allem jemanden, der Ruhe, Erfahrung und Entwicklungskompetenz mitbringt. Denn der finanziell angeschlagene Traditionsverein muss sich auch wirtschaftlich nachhaltiger aufstellen. Ein kurzfristiges Alles-oder-nichts-Projekt würde zwar zur emotionalen Wucht des Vereins passen, wäre aber nicht zwingend die vernünftigste Lösung“, hatte diese Redaktion am 18. Mai geschrieben.

Schneider hat über Jahre den VfB Hilden und damit auch diverse Spieler stark entwickelt. Nach zwei Vizemeisterschaften gelang am Sonntag endlich der ganz große Wurf, und die Hildener feierten den Aufstieg in die Regionalliga West. Der 44-jährige Schneider, der in Remscheid lebt, kommt als Meistertrainer, übernimmt aber ein ganz neues wie spannendes Projekt beim WSV. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga West muss er einen Neuaufbau moderieren, ist aber zweifelsfrei der ideale Kandidat für diese Aufgabe.

Schneider vor neuem Kapitel beim WSV

Zum Abschied in Hilden sagte Schneider: „Ich habe sehr viel Wertschätzung bekommen durch ehemalige Spieler, durch Jungs, mit denen ich in der ersten Mannschaft beim VfB gespielt habe, die ich seit 20 Jahren nicht gehört habe. Die haben sich irgendwie die Nummer besorgt, haben sich gemeldet, Glück gewünscht. Das ist einfach toll. Da kriege ich Gänsehaut, wenn ich darüber erzähle. Das macht was mit einem. Das ist klasse!“ Am Sonntag ließ er allerdings die Bestätigung noch offen – die Meisterschaftssause stand im Fokus.