Für die Umsetzung der Maßnahmen stehen der City-Initiative Stuttgart e.V. Mittel in Höhe von 2,05 Millionen Euro aus dem Doppelhaushalt 2026/2027 zur Verfügung. Erste sichtbare Veränderungen im öffentlichen Raum sollen bereits im Frühjahr 2027 erfolgen. Ergänzend erhält das Tiefbauamt weitere 500.000 Euro für Maßnahmen am Arnulf-Klett-Platz sowie am Platz vor dem ehemaligen Hindenburgbau. Vorgesehen sind dort unter anderem die Erneuerung beschädigter Belagsflächen, die durch die sogenannte Stuttgarter Platte ersetzt werden sollen, sowie eine Neuordnung des Stadtmobiliars. Dazu zählen beispielsweise Flächen für E-Scooter, Sitzmöglichkeiten und Fahrradabstellanlagen. Ziel ist es, die Bereiche funktionaler zu gestalten und zugleich eine saubere und einladende Atmosphäre zu schaffen.
City-Manager Holger Siegle hob die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung hervor: „Die bisherigen Gespräche und insbesondere die beiden Workshops haben gezeigt, dass die Aufwertung der unteren Königstraße als gemeinsame Aufgabe verstanden wird, bei der alle an einem Strang ziehen möchten. Die große Bereitschaft aller beteiligten Ämter, dieses Projekt aktiv zu unterstützen, ist ein starkes Signal für die Innenstadt. Wir möchten einen Raum schaffen, in dem alle sich wohl und sicher fühlen.“
Im Rahmen des City Dialogs wurde zudem deutlich, dass sich die Stuttgarter Innenstadt weiterhin in einer dynamischen Entwicklungsphase befindet. Neben den geplanten Maßnahmen im Bahnhofsumfeld prägen zahlreiche öffentliche und private Investitionen die Zukunft der City. Dazu zählen das Schlossgartenquartier am Hauptbahnhof, die Büro- und Geschäftshäuser Central One (Eberhardstraße,) und Patio (Ecke Königstraße/Schulstraße) sowie das geplante Stuttgart Media and Innovation Center (SMIC) am Leonhardsplatz.