Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte bei der Eröffnung in Schönefeld (Dahme-Spreewald), mit Geas werde eine „neue Phase der europäischen Migrationspolitik“ eingeläutet. Damit ende eine Zeit der Dysfunktionalität und des „Zuständigkeitschaos“. In den neuen Außengrenzeinrichtungen könnten Asylsuchende bis zu zwölf Wochen untergebracht werden.

Dobrindt nannte als Ziel, illegale Migration zurückzudrängen. Kontrollen an EU-Binnengrenzen seien zugleich vorerst weiter notwendig. Sie seien ein Übergangssystem auf dem Weg zu einem funktionierenden Außengrenzschutz.

Auch der Brandenburger Innenminister Jan Redmann (CDU) sagte, er verspreche sich von den neuen EU-Asylregeln einen Gewinn für die innere Sicherheit. Wer keinen Schutz benötige, bekomme nun schneller Klarheit darüber, dass er das Land verlassen müsse.