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Sie spielen auch in der nächsten Saison in der 3. Liga, aber die Transfers sind schon bundesligareif. Borussia Dortmund hat erneut ein Ausrufezeichen gesetzt und mit einer spektakulären Verpflichtung untermauert, dass sie auch mit ihrem Frauen-Team schnell nach ganz oben wollen. Nun kommt eine Torhüterin, die schon die Champions League gewann.

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Sie spielte 110 Mal für Österreich, kam bei der EM 2017 bis ins Halbfinale, wurde mit Bayern zweimal deutscher Meister, wurde Österreichs Sportlerin des Jahres und gewann 2025 die Königsklasse mit dem FC Arsenal – dieser Wechsel kommt vollkommen überraschend! Manuela Zinsberger spielt künftig für den BVB in der Regionalliga.

Die Keeperin hatte sich im Oktober 2025 das Kreuzband gerissen, ihr Vertrag bei Arsenal lief in diesem Sommer aus. In Dortmund unterschrieb sie nun bis 2029. „Die Vision, etwas Großes zu schaffen, hat mich direkt überzeugt. Ich merke die Energie im Verein“, sagt Zinsberger. „Hier brennt jede einzelne Seele dafür, das große Ziel Bundesliga zu schaffen. Da möchte ich ein Teil von sein. Ich freue mich darauf, bald auf dem Platz zu stehen und die DNA des Vereins zu spüren.“

Manuela Zinsberger (l.) und Alexandra Popp (35) trafen im EM-Viertelfinale 2022 aufeinander

Manuela Zinsberger (l.) und Alexandra Popp (35) trafen im EM-Viertelfinale 2022 aufeinander

Foto: PETER CZIBORRA/REUTERS

Schon der siebte Top-Zugang für den BVB

BVB-Chefin Svenja Schlenker: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mit Manuela Zinsberger eine international erfahrene Torhüterin zu verpflichten. Mit ihrer Erfahrung auf höchstem Niveau wird sie eine wichtige Stütze für unser Team sein und einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, unsere sportlichen Ziele in den kommenden Jahren zu erreichen.“

Vor der österreichischen Torfrau hatten die Dortmunderinnen ihren Kader bereits mit etlichen erfahrenen Spielerinnen aufgewertet. Ricarda Walkling und Lara Schmidt kamen von Werder Bremen. Ramona Maier, Lena Ostermeier und Jacqueline Meißner aus Essen. Sowie Alexandra Popp aus Wolfsburg.

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Quelle: BILD12.06.2026

Kuriose Vorgeschichte mit Popp

Die Ex-Nationalspielerin, die die Champions League zweimal gewann, hat eine kuriose Vorgeschichte mit Zinsberger. Vor dem EM-Viertelfinale 2022 zwischen Österreich und Deutschland meinte die Torhüterin im BILD-Interview, dass Popp gegen sie nicht treffen werde. Der Ausschnitt hing in der deutschen Kabine. Nachdem Popp dann doch ein Tor gelang, jubelte sie mit einem Finger auf dem Mund Richtung Zinsberger.

Nun kämpfen sie gemeinsam um den Aufstieg – in die 2. Liga.