Es tut sich aktuell viel an und auf den Straßen in der Stadt. Bei den bereits angekündigten Straßenbaumaßnahmen mit dem Verfahren „Dünnschicht im Kalteinbau“ (DSK) haben sich allerdings wetterbedingt einige Verschiebungen ergeben, wie die Stadt mitteilt. Die Änderungen im Überblick.
Hier erfolgt die Sperrung einen Tag früher als angekündigt. Am Mittwoch, 17. Juni, ist die Straße voll gesperrt. „Damit die obere Parkstraße weiterhin angefahren werden kann, wird auf dieser wie im Fall der Vorarbeiten erneut ab dem 16. Juni am Nachmittag bis Donnerstag, 18. Juni, der Einrichtungsverkehr vorübergehend bergab von der Düsseler Straße (also in umgekehrter Richtung) geleitet“, so die Verwaltung. Die Verkehrsteilnehmenden auf der Düsseler Straße in Richtung Innenstadt werden um besondere Vorsicht aufgrund der ungewohnten Linksabbieger gebeten. Der Parkplatz Angermarkt bleibt unverändert auch von der Goethestraße aus erreichbar. „Die Markierungsarbeiten finden voraussichtlich am Dienstag, 30. Juni, statt. An dem Tag kann nicht auf der August-Thyssen-Straße geparkt werden“, so die Stadt weiter.
Hier kommt es zu baubedingten Verkehrseinschränkungen beim Einbau der DSK voraussichtlich am Freitag, 19. Juni, anstatt wie angekündigt vom 15. bis 16. Juni. Zwischen Mettmanner Straße und Am Müllerbaum wird halbseitig gearbeitet. Der enge Abschnitt zwischen Maikammer und Am Müllerbaum kann während der dort bis zu zwei Stunden dauernden Arbeiten nicht befahren werden. An der Kreuzung Am Müllerbaum/Thomas-Mann-Straße wird zwar nicht gearbeitet, es kann aber zu kurzfristigen Behinderungen kommen.
Die Maßnahme verschiebt sich um drei Tage: Zum Einbau der DSK muss die Straße von Donnerstag, 18. Juni, bis Freitag, 19. Juni voll gesperrt werden. „Anwohner können ihre Grundstückszufahrten am Einbau-Tag entweder vom Angerweg oder von der Siedlerstraße aus erreichen, je nachdem, auf welcher Seite die Einbaukolonne gerade tätig ist.“
Eine Teilfläche des Parkplatzes beim Haus Luise von der Heyden (Am Rathaus 7) wird vom 17. bis 22. Juni als Baustellenlagerfläche benötigt und somit nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.
„Mit der aktuellen Maßnahme setzt die Stadt Wülfrath erstmals auf die Sanierung von Asphaltstraßen mittels Dünnschicht im Kalteinbau (DSK). Das Verfahren wurde bereits in den 1980er-Jahren entwickelt, wird jedoch bis heute nur von wenigen spezialisierten Straßenbaufirmen ausgeführt“, erklärt die Verwaltung.
Bei der DSK-Bauweise wird das Mischgut direkt vor Ort in einem speziellen Einbaufahrzeug hergestellt und unmittelbar auf die Fahrbahn aufgebracht. Es besteht aus einer Gesteinsmischung, einer speziellen Bitumenemulsion, Wasser und weiteren Zusätzen. Die Mischung wird zunächst als kalte Schlämme aufgetragen und härtet innerhalb kurzer Zeit aus. Bereits nach spätestens 30 Minuten können Pkw die Fahrbahn in langsamer Geschwindigkeit wieder befahren. Die dünnen Schichten mit einer Gesamtstärke zwischen 0,5 bis zwei Zentimetern bilden eine widerstandsfähige neue Fahrbahndecke. Damit wird eine Nutzung der Straße verlängert und eine kostenintensive Erneuerung möglichst lange hinausgezögert.