Gericht erlaubt Käfigkämpfe an Trumps Geburtstag
Ein US-Gericht hat grünes Licht für das geplante Kampfsportevent zum 80. Geburtstag von Präsident Donald Trump gegeben. Einen Antrag von Gegnern des Spektakels wies das Gericht unter anderem mit der Begründung ab, die Einwände seien zu spät eingebracht worden. Die Kläger hätten zudem nicht hinreichend begründet, warum ihnen durch die Veranstaltung dauerhafter Schaden droht.

Käfigkampf vor dem Weißen Haus. (Quelle: IMAGO/Alejandro Salazar/imago)
Zu Trumps 80. Geburtstag an diesem Sonntag sind Kämpfe direkt vor dem Weißen Haus geplant. Dort wurde schon ein Käfig im typischen Oktagon-Format aufgebaut, umgeben von Zuschauertribünen und überspannt von einer riesigen Kuppel. Offizieller Anlass sind die Feierlichkeiten rund um den 250. Unabhängigkeitstag der USA – der allerdings auf den 4. Juli datiert ist.
Trumps Name: Kennedy Center verliert vor Gericht
Ein Bundesrichter hat einen Antrag des Kennedy Centers abgelehnt, die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump vom Gebäude vorerst aufzuschieben. Das entschied Richter Christopher Cooper wenige Stunden vor Ablauf einer gerichtlichen Frist. Nach seiner Einschätzung konnte das Kulturzentrum nicht ausreichend darlegen, warum ein Aufschub notwendig sei. Die Verantwortlichen wollen gegen die Entscheidung weiter vorgehen.
Vor dem Gebäude in Washington wurden bereits Gerüste aufgebaut, um die Beschriftung zu entfernen. Trump war Anfang 2025 nach einer Neubesetzung des Kuratoriums zum Vorsitzenden des Kennedy Centers gewählt worden. Später beschloss das Gremium, die renommierte Kulturinstitution umzubenennen und Trumps Namen in den offiziellen Titel aufzunehmen.
Gegen die Umbenennung hatte es erheblichen Widerstand gegeben. Mitglieder der Kennedy-Familie sowie Vertreter der Kulturszene kritisierten den Schritt. Richter Cooper verwies in einer früheren Entscheidung darauf, dass der Kongress das Zentrum als Gedenkstätte für den 1963 ermordeten Präsidenten John F. Kennedy geschaffen habe. Deshalb könne auch nur der Kongress den Namen der Einrichtung ändern.
Klatsche für Trump vor Gericht – weil Richterin ihm nicht glaubt
Eine US-Bundesrichterin hat die von Präsident Donald Trump geplante Entschädigungskasse in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar vorläufig auf unbestimmte Zeit gestoppt. Richterin Leonie Brinkema wies das Argument der Regierung zurück, das Vorhaben sei ohnehin aufgegeben worden.
Bei einer Anhörung in Virginia erklärte Brinkema, man habe „nicht die Art von absoluter Gewissheit, dass dieser Fonds nicht wieder auftauchen würde“. Zudem sei das „öffentliche Interesse in diesem Fall sehr, sehr groß“. Die Richterin forderte die Regierung auf, innerhalb einer Woche eine „klare, unmissverständliche“ Erklärung zu den Gerichtsakten zu reichen, dass das Projekt endgültig beendet ist.
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