So soll Putin junge Frauen gegen ukrainische Soldaten einsetzen
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Putin: Mehr als 700.000 Soldaten im Kriegseinsatz
Die russische Armee hat nach Angaben von Kremlchef Wladimir Putin mehr als 700.000 Soldaten im Einsatz im Gebiet des Ukraine-Kriegs. Das sagte er bei einem Gespräch mit Soldaten im Kreml anlässlich des Nationalfeiertags, bei dem auch Verteidigungsminister Andrej Beloussow dabei war.
Vor den Soldaten gab sich der russische Staatschef weiter siegesgewiss in dem vor mehr als vier Jahren von ihm befohlenen Angriffskrieg gegen die Ukraine. „Schritt für Schritt, nicht so schnell wie wir gern würden, aber wir schreiten trotzdem voran, wir schreiten jeden Tag voran“, sagte Putin.
Ukraine warnt: Oreschnik-Einsatz steht wohl kurz bevor
Die ukrainische Luftwaffe warnt vor einem möglichen russischen Raketenangriff in den kommenden 24 Stunden. Demnach bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Russland eine ballistische Mittelstreckenrakete vom Testgelände Kapustin Jar abfeuern könnte. Von dort wurde nach ukrainischen Angaben bereits die Rakete vom Typ „Oreschnik“ gestartet.
Im Video | Das kann Putins Oreschnik-Rakete
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Am Abend des 11. Juni war in der Ukraine wegen der Gefahr ballistischer Waffen landesweit Luftalarm ausgelöst worden. Ukrainische Beobachtungskanäle berichteten von einer möglichen Bedrohung durch Mittelstreckenraketen. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben derzeit nicht.
Russland hatte die Ukraine zuletzt in der Nacht zum 24. Mai massiv mit Raketen und Drohnen angegriffen. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte Moskau dabei 90 Raketen und 600 Drohnen ein, darunter auch eine „Oreschnik“. Kremlchef Wladimir Putin erklärte später, der Einsatz habe dazu gedient, die Wirkung der Rakete zu beobachten.
Ukraine will wohl 20 Milliarden Euro Militärhilfe
Die Ukraine strebt einem Insider zufolge weitere 20 Milliarden Dollar Militärhilfe von ihren Verbündeten an. Die Anfrage solle am kommenden Donnerstag bei einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe im sogenannten Ramstein-Format gestellt werden, sagte der
ukrainische Insider der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Mit dem Geld wolle Kiew seinen derzeitigen Vorteil auf dem Schlachtfeld gegenüber Russland festigen.
Die russischen Vorstöße haben sich in diesem Jahr verlangsamt und sind im vergangenen Monat praktisch zum Erliegen gekommen. Grund dafür sind ukrainische Drohnenangriffe auf Nachschublinien und Logistikzentren der russischen Armee. Der Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, Robert Brovdi, sagte Reuters, sein strategisches Ziel sei es, Russland mit eskalierenden Drohnenangriffen auf dessen Versorgungslinien zum Rückzug zu zwingen. Die Ukraine habe die Produktionskapazitäten und hochwertige Drohnen, um der Wirtschaft des Gegners „verheerende Schläge“ zu versetzen. Kiew benötige dafür jedoch die finanziellen Mittel.