An diesem Wochenende ist es so weit: Am Samstag und Sonntag öffnen insgesamt mehr als 70 Kulturorte der Stadt ihre Türen, um die Premiere des neuen „Art:walk“-Festivals zu feiern. Das Konzept dürfte einigen Besuchern zumindest teilweise noch bekannt sein. Am Samstag werden zur Museumsnacht einige Kulturorte der Stadt auch bis in den späten Abend geöffnet sein und besondere Einblicke geben. Das neue Festival ist einer der Nachfolger der bekannten Nacht der Museen, die zwei Jahrzehnte lang die Kulturlandschaft der Stadt geprägt hat. Am Sonntag wird das Event dann zum ersten Mal auf einen zweiten Tag erweitert, an dem die Bühnen der Stadt im Vordergrund stehen. Wir haben die wichtigsten Infos für die Besucher zusammengefasst.

Öffnungszeiten Am Samstag, 13. Juni, öffnen die Museen zur Museumsnacht von 16 bis 24 Uhr. Ein paar Ausnahmen bleiben sogar länger geöffnet. Am Tag der Bühnen ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Zudem wird an elf Aktionsflächen im Stadtgebiet ein kulturelles Programm unter freiem Himmel veranstaltet. Besucherinnen und Besucher können an diesem Wochenende Kunst, Theater, Musik, Tanz und Performance an mehr als 70 Kulturorten erleben.

Tickets Die Karten für das Festival sind online unter artwalkfestival.de sowie in der Tourist-Information von Visit Düsseldorf erhältlich. Das Ticket gilt als Eintrittskarte für beide Tage, einzelne Tickets sind nicht verfügbar. Darin enthalten sind der Besuch der Museen, Bühnen und aller teilnehmenden Kulturorte. Auch die Fahrkarte ist inbegriffen. Das Ticket kostet regulär 25 Euro, Kinder und Jugendliche von 13 bis 18 Jahren zahlen 15 Euro. Kinder bis zum einschließlich zwölften Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Besitzerinnen und Besitzer der Art:card Düsseldorf genießen zudem kostenfreien Zugang zum Festival.

ÖPNV Für die Anreise zum „Art:walk“-Festival wird der öffentliche Nahverkehr empfohlen. Im Ticket enthalten ist die Nutzung des ÖPNV. Mit dem Ticket kann kostenlos aus Düsseldorf und der Umgebung, also unter anderem Neuss, Kaarst, Meerbusch, Duisburg, Ratingen, Mettmann, Langenfeld, Dormagen und Erkrath an- und abgereist werden. Dass das Ticket auch für den ÖPNV genutzt werden kann, ist eine Änderung im Vergleich zur Nacht der Museen.

Auto Bei der Anreise mit dem Pkw sollte beachtet werden, dass innenstadtnahes Parken nur eingeschränkt möglich ist. Die Veranstalter empfehlen, auf ausgewiesene Parkhäuser oder Park-an-Ride-Flächen auszuweichen. Informationen sind online zu finden unter www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/.

Shuttles Während des gesamten „Art:walk“-Festivals kann das Ticket außerdem innerhalb der Stadt genutzt werden, um von einem Kulturort zum nächsten zu fahren. Am Samstag wird das Mobilitätsangebot zwischen 16 und 24 Uhr zusätzlich durch Shuttlebusse sowie vier Oldiebahnen ergänzt. Der Shuttle fährt im Zehn-Minuten-Takt in eine Richtung und verbindet die wichtigsten Stationen. Die Oldiebahnen fahren im 20-Minuten-Takt und durchqueren das Festivalgebiet von Norden nach Südwesten. Zudem können viele Wege auch zu Fuß zurückgelegt werden. Während der Museumsnacht bildet die Innenstadt einen Hotspot mit kurzen Wegen zu den einzelnen Stationen, während am Tag der Bühnen der Worringer Platz ein Ausgangspunkt ist.

Sperrungen Im Rahmen des Festivals findet auf der Bilker Straße, auch bekannt als Straße der Romantik und Revolution, ein buntes Fest mit Bühne und verschiedenen Aktionen statt. Hierfür wird die Bilker Straße zur autofreien Zone und ist zwischen der Benrather Straße und Bastionsstraße von Samstag, 13. Juni, 6 Uhr, bis Sonntag, 14. Juni, 24 Uhr, gesperrt. Aufgrund von verschiedenen Aktionen wie zum Beispiel der Art:parade kann es am Festivalsonntag auch rund um den Worringer Platz zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.