Bleibt Leon Goretzka nach der WM gleich in den USA? Nach dem Abschied vom FC Bayern könnte es für den 31-Jährigen etwas überraschend in der nordamerikanischen MLS weitergehen.

Wie „The Athletic“ und „Bild“ berichten, streckt Chicago Fire die Fühler nach Goretzka aus. Offenbar strebt der US-Klub, bei dem einst auch Bastian Schweinsteiger seine Karriere ausklingen ließ, einen spektakulären Transfer-Doppelschlag an.

Neben Goretzka bemüht sich Chicago laut Berichten nämlich auch um die Dienste von Robert Lewandowski. Gespräche mit dem 37-Jährigen, der den FC Barcelona verlässt, und seinem Berater Pini Zahavi in den USA sollen bereits laufen. 

Es heißt, Lewandowski wolle sich vor Ort ein Bild von den Begebenheiten verschaffen und dann den Daumen für einen US-Wechsel heben oder senken.

Sollte der frühere Torjäger des FC Bayern einen Vertrag bei Chicago Fire unterzeichnen, wäre allerdings kein Platz mehr frei für einen „Designated Player“-Platz im Kader für Goretzka, schreibt „The Athletic“.

Drei davon sind erlaubt, sie dürfen mit ihrem Gehalt über der erlaubten Grenze liegen. Allerdings finden die MLS-Teams auch dafür immer wieder Lösungsmöglichkeiten.

Unter anderem spielen in Nordamerika schon Thomas Müller bei den Vancouver Whitecaps nach seiner Zeit beim FC Bayern und Ex-BVB-Profi Marco Reus bei LA Galaxy.

AC Milan statt FC Bayern? Goretzka-Gespräche auf Eis

Goretzka war zuletzt heiß bei der AC Milan gehandelt worden. Laut „Bild“ liegen die Verhandlungen mit dem kriselnden Serie-A-Verein nach dem dortigen Führungs-Beben aber auf Eis.

Milan hatte sich im Mai von Trainer Massimiliano Allegri, Sportdirektor Igli Tare und CEO Giorgio Furlani getrennt.

Goretzka selbst hatte sich zuletzt vor einigen Wochen zu seiner Zukunft geäußert. 

„Ich habe mich wirklich noch nicht entschieden. Ich habe das Glück, in der privilegierten Situation zu sein, dass ich auf etwas 100 Prozent Bock haben und davon überzeugt sein will, wenn ich etwas mache. Daher mache ich mir überhaupt keinen Stress und warte einfach, bis dieses Gefühl entsteht“, sagte er bei „Sky“.