1. ruhr24
  2. NRW

DruckenTeilen

Uns auf Google folgenVerkehrsfreigabe des neuen Tunnels Baukau im Autobahnkreuz HerneDie A43 und A42 in Herne werden an einem Juni-Wochenende gleichzeitig gesperrt. © Rüdiger Wölk/Imago

Wer zwischen Recklinghausen, Herne und Bochum unterwegs ist, sollte mehr Zeit einplanen und mögliche Ausweichrouten frühzeitig prüfen. Zwei Autobahnen sind dicht.

Herne – Pendler, Wochenendausflügler und Fernreisende müssen sich Ende Juni auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Die Autobahn Westfalen sperrt die A43 zwischen dem Kreuz Recklinghausen und Bochum-Riemke in beiden Fahrtrichtungen. Gleichzeitig ist auch die A42 zwischen Herne-Crange und Herne-Baukau in Fahrtrichtung Dortmund betroffen.

Warum gleich zwei Autobahnen im Ruhrgebiet gesperrt werden

Die Sperrungen beginnen am Freitag (26. Juni) um 21 Uhr und dauern bis Montag (29. Juni) um 5 Uhr. Besonders auf den Ausweichstrecken dürfte das Verkehrsaufkommen deutlich steigen.

Grund für die Einschränkungen sind Arbeiten am Kreuz Herne. Dort entsteht derzeit die vierte und letzte neue Brücke im Rahmen des sechsstreifigen Ausbaus der A43. Deswegen war die Autobahn in Bochum ab Freitag (12. Juni) für drei Tage gesperrt.

Diese Ausweichrouten sollen Autofahrer im Ruhrgebiet nutzen

Während der Vollsperrung hebt die Autobahn Westfalen die Träger für das neue Bauwerk ein. Aus Sicherheitsgründen müssen dafür sowohl die A43 als auch Teile der A42 vollständig gesperrt werden (hier alle News zum NRW-Verkehr bei RUHR24 lesen).

Verkehrsteilnehmer sollten die Baustelle weiträumig umfahren. Die Autobahn Westfalen empfiehlt dafür die A2, die A45 und die A40. Zusätzlich werden innerstädtische Umleitungen ausgeschildert.

Mit dem Ende der Sperrung sind die Arbeiten allerdings noch nicht abgeschlossen. Nach den Brückenneubauten stehen weitere Maßnahmen an den Verbindungsfahrbahnen an. Autofahrer müssen deshalb auch in den kommenden Jahren mit Baustellen und Verkehrsbehinderungen auf der A43 rechnen. Der sechsstreifige Ausbau zwischen Marl und Witten wird die Region noch länger begleiten.