Laut EU-Kommission soll diese Maßnahme die landwirtschaftliche Produktion vor den negativen Auswirkungen steigender Produktionsmittelkosten schützen, die Ernteerträge und Einkommen der Landwirte unmittelbar gefährden. Die EU-Mitgliedstaaten werden aufgefordert, ihre nationalen Haushalte um das Doppelte des von der EU erhaltenen Betrags aufzustocken, wodurch sich die potenzielle Gesamtunterstützung auf 1,5 Milliarden Euro erhöht.

trụ sở của Ủy ban châu Âu (EC), tại Brussels, Bỉ. (Ảnh: Getty Images) Der Hauptsitz der Europäischen Kommission (EK) in Brüssel, Belgien. (Foto: Getty Images)

Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung schlug die EU-Kommission gezielte Änderungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) vor, um die Flexibilität zu erhöhen und die Auszahlung zu beschleunigen. Zu den konkreten Maßnahmen gehören die Einrichtung eines neuen Liquiditätssicherungsmechanismus für ländliche Entwicklungsprogramme, die Förderung direkter Vorauszahlungen und die Anpassung des Budgets für Direktzahlungen bis 2027. Um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren, könnten die Behörden die Unterstützung in Form eines festen Betrags pro Hektar gewähren.

Christophe Hansen, EU-Kommissar für Landwirtschaft und Ernährung, betonte, dass diese Maßnahmen dazu beitragen, den Cashflow zu optimieren und den Landwirten in dieser schwierigen Zeit finanzielle Sicherheit zu bieten.

Um den Angebotsdruck zu verringern, hatte der EU-Rat zuvor beschlossen, die Zölle auf stickstoffhaltige Düngemittel, darunter Harnstoff und Ammoniak, für ein Jahr auszusetzen, mit Ausnahme von Produkten aus Russland und Belarus. Parallel zu diesen kurzfristigen Maßnahmen bekräftigte die EU-Kommission ihr Engagement für die Umsetzung des „Aktionsplans Düngemittel“ – einer langfristigen Strategie zur Förderung der Produktion von Biodüngemitteln, zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und zur Stärkung der Eigenversorgung, um so die Abhängigkeit von Importen zu verringern.

Der Vorschlag zur Mobilisierung von Agrarreservefonds wartet derzeit noch auf die Zustimmung der EU-Mitgliedstaaten und wird voraussichtlich Ende Juli offiziell veröffentlicht.

Quelle: Zusammengestellt aus Berichten des Rates der EU und der Europäischen Kommission (EK).

Quelle: https://baoquocte.vn/eu-ho-tro-540-trieu-euro-giup-nong-dan-ung-pho-khung-hoang-phan-bon-405885.html